DownloadHelper speichert Videos direkt im Browser ab

Anleitung: Download von YouTube-Videos mit Firefox

Der freie Brower Firefox hat in den letzten vier Jahren einen beispiellosen Aufstieg hingelegt: Vom Netscape Navigator, der den Browserkampf mit dem Microsoft Internet Explorer längst verloren hat, ist der Feuervogel zum wichtigsten Surfprogramm für Anwender in Europa geworden. Auch in anderen Teilen der Welt liegt der Marktanteil des Firefox bei beachtlichen Werten. Der Erfolg basiert auch auf der Tatsache, dass es tausende Erweiterungen gibt: Mit diesen können Benutzer den Browser ganz nach ihren Wünschen anpassen.

Das Firefox-Plugin DownloadHelper versteht neben YouTube viele andere Angebote. (Bild: Netzwelt)
Das Firefox-Plugin DownloadHelper versteht neben YouTube viele andere Angebote. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Das YouTube-Modul
  2. 2Filme und Bilder laden
  3. 3Anbindung an Soziale Netzwerke
  4. 4Fazit
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Das YouTube-Modul

Zu den beliebtesten Erweiterungen für Firefox gehört auch ein kleines Programm mit dem sperrigen Namen Video DownloadHelper. Das Plugin wurde für die Aufgabe entwickelt, von YouTube (und auch zahlreichen anderen Seiten) Videos herunterzuladen. Um den Video DownloadHelper zu nutzen, benötigt der Anwender mindestens Firefox in Version 3.0, besser 3.5 oder Ausgabe 3.6. Die Entwickler bestätigen, dass auch die Nutzung mit den Beta-Versionen von Firefox 4 möglich ist und die Erweiterung auf jeden Fall auch in der endgültigen Fassung funktionieren soll. Zur Installation kann der Nutzer direkt im Webbrowser den Add-On-Manager nutzen oder die XPI-Setupdatei manuell von der Projektseite des Betreibers beziehen.

Filme und Bilder laden

Mit knapp 600 Kilobyte ist die Erweiterung sehr schlank, sodass ihr Download nicht lange dauert. Sobald die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, zeigt Firefox ein kleines Symbol links neben der Adresszeile des Browser an. Dieses ist auf den ersten Blick unscheinbar, wird jedoch beim Besuch einer Seite mit eingebundenem YouTube-Video aktiv: Aus dem statischen Symbol wird ein tanzender Button, der mittels Rechtsklick eine Liste mit möglichen Optionen anzeigt. Im Regelfall bietet DownloadHelper an, ein YouTube-Video als MP4-Datei oder alternativ als FLV-Dokument (mit 360p oder 240p) herunterzuladen.

Dabei unterscheidet das Programm zwischen dem regulären Download, bei dem der Nutzer den Speicherort der Ausgabedatei festlegen kann. Schneller geht es mit der Option namens Schnelldownload, die direkt mit dem Ladevorgang im Standardverzeichnis beginnt. Wer heruntergeladene Dateien nicht im MP4-Format auf der Festplatte ablegen möchte, sollte "Herunterladen und Konvertieren" wählen: DownloadHelper zeigt dann Fenster an, in dem etwa WMV, AVI, MP3 oder andere Formate als Dateityp gewählt werden können. Dabei lässt sich in den Einstellungen zu jedem Format etwa die Bitrate individuell konfigurieren.

Anbindung an Soziale Netzwerke

Im täglichen Einsatz ist es besonders praktisch, dass die Erweiterung DownloadHelpher über eine Funktion zur Bereitstellung eines YouTube-Videos in diversen sozialen Netzwerken verfügt. Damit spart man sich die Installation einer weiteren Toolbar im Browser, um Videos bei Facebook, Twitter, MySpace und Co. als neue Mitteilung einzustellen. Die Funktion versteckt sich hinter dem Knopf "Social Share" und lässt es zu, für jede Plattform den Titel, die Beschreibung und die angezeigte URL eines Beitrags gezielt anzupassen.

Mit der Anbindung an MP3Tunes wird das positive Bild der Erweiterung vervollständigt, da damit etwa auch die Übertragung von Filmen auf Handys erledigt werden kann - auch wenn das über die Synchronisation mit der Handysoftware und einem geeigneten USB-Kabel beziehungsweise über Bluetooth schneller gehen dürfte.

Fazit

Der Video DownloadHelper bringt dem beliebten Browser Firefox bei, Videobeiträge auf Plattformen wie YouTube ohne großen Aufwand herunterzuladen. Die Erweiterung ist kostenlos, enthält keine Werbung und kann seit einigen Wochen auch in deutscher Sprache bezogen werden - damit spricht für die meisten Nutzer nichts gegen den Einsatz des Plugins, sofern man nicht grundsätzlich gegen Erweiterungen ist.

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