Kleiner Preis, große Wirkung

Heco Aleva Set: 5.1 Lautsprecher-System im Test

Heco gilt als deutsche Traditionsfirma, die seit über 60 Jahren Lautsprecher baut. Zudem gelten die Deutschen als Pioniere bei der Entwicklung von Hochton-Gewebekalotten und langhubigen Tieftönern. Umso gespannter war netzwelt auf das edel aussehende, aber gar nicht mal so teure 5.1-Gespann aus der Aleva-Serie.

Stilsicheres, zeitloses Design, exzellenten Verarbeitung: Hecos Aleva-Baureihe. (Bild: netzwelt.de)
Stilsicheres, zeitloses Design, exzellenten Verarbeitung: Hecos Aleva-Baureihe. (Bild: netzwelt.de)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technik und Design
  2. 2Der Subwoofer
  3. 3Surround-Hörtest
  4. 4Stereo-Hörtest
  5. 5Fazit
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Technik und Design

Das von netzwelt getestete Set besteht aus dem 400 Euro teuren Center mit dem simplen Namen "Aleva 2", dem mächtig aussehenden Subwoofer "Sub 25 A", der bei 700 Euro liegt, den beiden schlanken Frontboxen "Aleva 400", die zusammen auf 1.000 Euro kommen, sowie aus den beiden kleineren Surroundboxen "Aleva 200", die zusammen 600 Euro kosten. Macht unter dem Strich 2.700 Euro.

Da alle Boxen identische Treiber besitzen, ist - wichtig bei Surround-Sets - tonaler Gleichklang garantiert. Die herrlich blitzenden Chassis bestehen aus diamantgeschliffenem Aluminium, was sehr edel aussieht. Beim Hochtöner wirkt das Chassis als Hornansatz. Die von Heco verbaute Gewebekalotte ist im Vergleich mit Kunststoff oder Metall weicher und hat eine höhere innere Dämpfung, wodurch ein unaufdringlicher Klang entsteht. Der Übertragungsbereich geht bis 42 Kilohertz, was viel Dynamik und Auflösung garantiert. Wem der Hochton in stark bedämpften Räumen zu stark untergeht, kann seinen Pegel anheben - am Anschlussterminal findet man dafür eine fünfte vergoldete Schraubklemme.

Die vergoldeten Schraubklemmen nehmen auch größere Kabelquerschnitte auf, die fünfte Klemme ist zur Hochtonanhebung da. (Bild: netzwelt.de)
Die vergoldeten Schraubklemmen nehmen auch größere Kabelquerschnitte auf, die fünfte Klemme ist zur Hochtonanhebung da. (Bild: netzwelt.de)

Bei den Mittel- und Tieftönern setzen die Deutschen nach wie vor Papiermembranen ein, die sie "Kraftpapier" nennen. Dieses soll sehr leicht und extrem steif sein sowie eine hohe innere Dämpfung aufweisen. Den Zweieinhalb-Wege-Frontboxen hat Heco je zwei 13 Zentimeter große Treiber spendiert, wobei der obere bis zur Hochtöner-Trennfrequenz von drei Kilohertz reicht, während der untere als zweiter Tieftöner die Bass- und Grundtonwiedergabe übernimmt.

Sämtliche Lautsprecher der Aleva-Reihe verfügen über einen versteiften MDF-Korpus und verstärken den Bassbereich über Reflexöffnungen, die mit ihrer Trompetenform störende Luftgeräusche verringern sollen. Zusätzlich halten linearisierte Magnetsysteme den Antrieb auch bei großer Membranauslenkung konstant und sorgen im Zusammenspiel mit der Langhub-Sicke der Tieftöner für eine hohe Impulstreue.

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