Anti-Tracking-Funktionen angekündigt

Browser: Firefox und Chrome schalten personalisierte Werbung ab

Die Browser Firefox und Chrome bieten ihren Nutzern künftig mehr Privatsphäre. Auf Wunsch können die Nutzer in den Browsern eine Anti-Tracking-Funktion aktivieren. Diese verhindert dann beispielsweise, dass Unternehmen das Surfverhalten der Nutzer überwachen, um ihnen personalisierte Werbung auf den besuchten Webseiten anzuzeigen.

So soll die Anti-Tracking-Funktion in Zukunft bei Firefox funktionieren. (Bild: Mozilla)
So soll die Anti-Tracking-Funktion in Zukunft bei Firefox funktionieren. (Bild: Mozilla)
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Beide Browser wählen dabei einen ganz unterschiedlichen Ansatz. Google bietet für Chrome eine Erweiterung namens Keep My Opt-Outs an. Die Erweiterung unterdrückt jeden Tracking-Versuch, der der Personalisierung von Werbung dient. Allerdings funktioniert die Erweiterung nur bei Werbeunternehmen, die sich dem Selbstregulierungsabkommen der Branche angeschlossen haben. Google weist zudem darauf hin, dass die Erweiterung derzeit vor allem auf US-amerikanische Werbeunternehmen abgestimmt ist, eine nächste Version soll auch europäische Anbieter berücksichtigen. Zudem soll sie erweiterte Einstellungsmöglichkeiten bieten, so dass Nutzer einzelnen Webseiten erlauben können sie zu tracken.

Mozilla muss Werber überzeugen

Die Firefox-Entwickler von Mozilla bauen dagegen auf eine andere Lösung. Sie setzen nicht wie Google auf ein Cookie-basiertes Anti-Tracking-Tool sondern auf einen neuen Header für Internet-Adressen. Aktivieren Nutzer die Anti-Tracking-Funktion, wird beim Aufruf der Webseite ein entsprechender Vermerk im HTTP-Header an die aufgerufene Webseite übergeben. Diese liefert dann die Inhalte und nicht personalisierte Werbung zurück. Allerdings müssen die Mozilla-Leute die Industrie noch davon überzeugen diese Methode zu unterstützen. Die Funktion soll aber auch erst in der nächsten Firefox-Version zur Verfügung stehen.

Bereits im Dezember hatte Microsoft eine ähnliche Funktion für die kommende Version 9 seines Browsers Internet Explorer angekündigt. Hier kann der Nutzer eine Liste mit Webseiten anlegen, die ihn überwachen und die ihn nicht überwachen dürfen.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Ich wäre auch eher für andersherum (Wenn ich nicht mit dem Bus fahren möchte steige ich halt nicht ein). Wer personalisierte Werbung will lädt sich ein Plugin herunter und die anderen läßt man damit in...

ich denke mal jeder user dem werbung auf den keks geht hat sowieso ein addon der art addblock installiert und sieht diesen ganzen mist garnicht erst. da kann es den leuten relativ egal sein ob die nicht sichtbare...

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