Gerüchte um N8-Nachfolger erhärten sich
Nokia: N9 wird von 1,2 Gigahertz Intel-Prozessor angetrieben
Nokia wird auf dem Mobile World Congress in Barcelona voraussichtlich das N9 präsentieren. Die finnische Webseite Prosessori.fi hat nun erste Details zur Hardware des kommenden Smartphone-Flaggschiffes enthüllt. Demnach wird das N9 von einem Intel Atom-Prozessor angetrieben. Dieser soll mit 1,2 Gigahertz getaktet sein. Zudem gibt es Gerüchte um einen Tablet-Computer von Nokia.
Als Betriebssystem wird beim N9 wohl das zusammen mit Intel entwickelte MeeGo zum Einsatz kommen, zudem spekuliert die Webseite über eine LTE-Version des Handys. Bislang ist über das N9 nur wenig bekannt. Ersten im August 2010 aufgetauchten Bildern zufolge wird es sich beim N9 um ein Slider-Handy mit einer vierzeiligen QWERTZ-Tastatur handeln. Nokia hat die Gerüchte um das Mobiltelefon jedoch bislang nicht kommentiert.
Nokia N9
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Bild vergrößern Das Display des Nokia N9 neigt sich beim Ausziehen der Tastatur leicht. (Bild: tieba.baidu.com) - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Auf der Rückseite des Prototyps lässt sich die Kamera erkennen, aber leider nicht die Auflösung ablesen. Auf jeden Fall ist ein Blitz mit an Bord. (Bild: tieba.baidu.com) - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Zusammengeklappt wirkt das Nokia N9 fast so kompakt wie ein tastaturloses Smartphone. (Bild: tieba.baidu.com) - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Handelt es sich hierbei wirklich um das neue Nokia N9? Die Bezeichnung auf dem Handy selbst lässt jedenfalls darauf schließen. (Bild: tieba.baidu.com) - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Sieht fast wie ein kleines MacBook aus: Nokia N9 mit vollständiger Tastatur. (Bild: tieba.baidu.com) - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Die chinesische Seite tieba.baidu.com hat den Prototypen auch schon auseinander genommen. (Bild: tieba.baidu.com)
Gerüchte um Nokia Tablet
Im Forum der russischen Webseite mobile-review.com hat ein Nutzer zudem Bilder eines möglichen Nokia Tablets auf MeeGo-Basis veröffentlicht, berichtet der US-amerikanische Technikblog Engadget.com. Das Gerät besitzt einen circa 4,5 Zoll (11,4 Zentimeter) großes Display. Allerdings ist es nicht klar, ob es sich hierbei um einen Prototypen eines Tablet-Computers oder nur um ein firmeninternes Testgerät handelt.
Damit könnten auf dem kommenden Mobile World Congress in Barcelona im Februar gleich mehrere MeeGo-Geräte von Nokia präsentiert werden. Nokia und Intel hatten auf dem Mobile World Congress 2010 erklärt, gemeinsam ein mobiles Betriebssystem namens MeeGo zu entwickeln. Bislang ist aber noch kein Nokia- oder Intel-Gerät mit MeeGo erschienen. Erstes Gerät auf MeeGo-Basis war stattdessen der deutsche Tablet-Computer WeTab. Mittlerweile beteiligt sich auch Intels Konkurrent AMD an der Entwicklung des mobilen Betriebssystems.


Acht Monate nach Beginn ihrer Partnerschaft stellten Nokia und Intel auf dem Mobile World Congress in Barcelona ihr Gemeinschaftsprojekt MeeGo vor. Das mobile Betriebssystem soll als offene Plattform für die optimale Nutzung verschiedener Geräte dienen.
In China sind neue Bilder zum Nokia N9 aufgetaucht. Dabei handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein Schwestermodell des in Deutschland noch nicht erhältlichen Nokia N8 - allerdings mit dem neuen Betriebssystem MeeGo.
Der Chiphersteller AMD will sich an der Entwicklung des von Intel und Nokia ins Leben gerufenen Betriebssystem MeeGo beteiligen.
Nokia arbeitet Medienberichten zufolge bereits an vier WP7-Handys. Zudem plant der Hersteller einen neuen Tablet-Computer. Hier ist die Entscheidung über das Betriebssystem trotz der Kooperation mit Microsoft aber noch nicht gefallen.
Nokia arbeitet an einem neuen Smartphone-Highlight. Das MeeGo-Smartphone N9 wurde von der US-Zulassungsbehörde geprüft und darf in den USA verkauft werden. Eine offizielle Vorstellung des Gerätes könnte in den nächsten Wochen erfolgen.
MeeGo statt Windows, SSD statt Festplatte - Asus bringt mit dem Eee PC X101 ein dünnes und leichtes Netbook für Einsteiger auf den Markt. Der Preis beträgt 169 Euro. Erhältlich ist es ab Mitte August.
Intel gibt MeeGo auf und entwickelt zusammen mit Samsung und der Linux Foundation ein neues Betriebssystem namens Tizen. Auch das Samsung-OS Bada könnte für Tizen eingestellt werden.




