Sicherheit ohne Leistungseinbußen

Kaspersky Anti-Virus im Test: Sicherheit für Mac OS X

Das Apple-Betriebssystem Mac OS X gilt gemeinhin als sicher, da es über einen Unix-Unterbau verfügt und damit seit jeher die Unterscheidung zwischen Standardbenutzern und Administratoren (meist "root" genannt) genau wie das freie Betriebssystem Linux kennt. In der Werbung preist Apple die hohe Sicherheit von Mac OS X offensiv an: "PC-Viren sind für Mac OS X kein Thema und die integrierten Sicherheitsmechanismen schützen vor Malware - ohne ständige Warnmeldungen. Doch so ganz stimmt das nicht mehr.

Kaspersky Anti-Virus - Kaspersky Anti-Virus 2011 ist eines der wenigen Virenschutzprogramme für Mac OS X. (Bild: Netzwelt)
Kaspersky Anti-Virus 2011 ist eines der wenigen Virenschutzprogramme für Mac OS X. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Leider etwas teuer
  2. 2Sichere Installation
  3. 3Internet und Fenster
  4. 4Unsichtbarer Schutz
  5. 5Den Standard ändern
  6. 6Fazit

Mit steigender Verbreitung von Apple-Rechnern steigt auch das Risiko, dass Entwickler von Schädlingen die trügerische Sicherheit des Systems ausnutzen. Zwar gibt es im Moment nur eine Handvoll bekannter Viren oder Trojaner für Mac OS X, doch das eigentliche Risiko liegt in einem anderen Bereich: Mac-Rechner werden zunehmend zum Problem, da sie selbst nicht von Viren befallen werden, aber zu deren Verbreitung beitragen können - ohne, dass es einem Nutzer auch nur annähernd auffällt.

Werbung

Leider etwas teuer

Die Sicherheits-Firma Kaspersky Lab, die 1997 von Natalja Kasperskaja und Jewgeni Kasperski gegründet wurde und ihren Hauptsitz in Moskau hat, nimmt sich seit einiger Zeit der besonderen Problematik mit dem Produkt Kaspersky Anti-Virus für Mac an. Die aktuelle Version 2011 ist in ihrem grundlegenden Aufbau dem Windows-Pendant recht ähnlich, doch leider auch ein wenig teurer: Während Kaspersky Anti-Virus 2011 for Windows nur 29,95 Euro pro Computer und Jahr kostet, berechnet der Hersteller für die Mac-Fassung 39,95 Euro. Kaspersky geht also offensichtlich davon aus, dass Mac-Nutzer zahlungsfreudiger sind.

Für potentielle Kunden, die sich vor der Investition gerne erst ein Bild von dem Programm machen würden, steht auf der Kaspersky-Webseite eine 30-Tage-Testversion zum Download bereit. Etwas ärgerlich ist, dass diese nicht direkt von der Produktseite verlinkt wurde, sondern lediglich über einen direkten Zugriff auf den Download-Bereich von Kaspersky angezeigt wird. Besucher müssen zunächst ihren Namen und eine gültige E-Mail-Adresse angeben, an die dann nach wenigen Minuten der Download-Link geschickt wird. Im Test fiel Kaspersky positiv auf, da lediglich eine einzige E-Mail mit werblichem Inhalt versendet wurde.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Mac OS X hier.

Links zum Thema

Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Hallo, das ist ja Furchterregend was da einige von sich geben. Glaubt ihr das selbst was ihr da schreibt? Ich bin seit über 30 Jahren im Software/Informatik Geschäft aber einen solchen Stuss habe ich noch selten...

Virenschutz ist sicher auch auf dem Mac ein Thema - jder der was anders behauptet, wird bar des Erfolges des Mac früher oder später sein "blaues Wunder" erleben.. Allerdings ist das wohl für die...

Kommentieren