Apple als Vorbild und Windows App Store
Windows 8: Interne Dokumente geben einen Ausblick
Microsoft arbeitet seit geraumer Zeit an Windows 8. Eine italienische Webseite veröffentlichte nun mehrere interne Präsentationen zu den Plänen für das neue Betriebsssytem. Aus ihnen geht hervor, dass Microsoft sich deutlicher an Apple orientieren will, den Fokus auf mobile Geräte legt und einen eigenen App Store aufbauen wird. Dazu kommen Verbesserungen beim Wiederherstellen von Windows, schnellere Bootzeiten sowie eine stärkere Cloud-Einbindung.
Inhaltsverzeichnis
- 1Apple als Vorbild: Mobile Geräte und App Store
- 2Synchron dank Wolke
- 3Gesichtserkennung, Streaming und 3D
- 4Schnellerer Start, geringerer Energieverbrauch
- 5Reset: Windows neu aufsetzen leicht gemacht
- 6Fazit: Man darf gespannt sein
Microsofts aktuelles Betriebssystem Windows 7 zeigte sich stark verbessert gegenüber seinem Vorgänger Windows Vista. Dennoch sind die Planungen für Windows 8 bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, mit dem Programmieren wurde laut internem Zeitplan bereits im Juni 2010 begonnen. Netzwelt stellt die wichtigsten Trends und Vorhaben aus den Windows 8-Präsentationen aus April letzen Jahres vor, die nun auf der Webseite www.windowsette.com veröffentlicht wurden.
Apple als Vorbild: Mobile Geräte und App Store
Ganz offen greift Microsoft das Thema Apple auf. Das kalifornische Unternehmen dient Microsoft als Vorbild in Sachen Benutzerfreundlichkeit und der Wertigkeit der Marke. Diese Kombination soll für das neue Windows zum Leitbild werden. Auch bei der Anpassung von Windows 8 für mobile Geräte nimmt sich das Entwicklerteam Apple zum Vorbild. Da der Nachfolger von Windows 7 verstärkt auch auf Tablets, Laptops, Smartphones und günstigen, leistungsschwachen Rechner zum Einsatz kommen soll, muss das Betriebssystem an deren Anforderungen und Besonderheiten angepasst werden. Wie bei Apples iOS soll Windows 8 hier mehr wie eine App erscheinen.
Windows 8: Interne Dokumente
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Bild vergrößern Microsoft analysiert den Erfolg von Konkurrent Apple... (Bild: windowsette.com) - Bild 2 von 7
Bild vergrößern ...und besonders die Gründe für die Beliebtheit von Mac OS X und dem mobilen iOS. (Bild: windowsette.com) - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Ein Entwurf für das Erscheinungsbild des Windows Store für Programme und Spiele. (Bild: windowsette.com) - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Dank Cloud-Anbindung bleiben alle verwendeten Windows 8 Geräte synchron. (Bild: windowsette.com) - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Die Reset-Funktion gestattet das schnelle und einfache Zurücksetzen des Rechners ohne Datenverlust. (Bild: windowsette.com) - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Microsoft möchte Windows 8 für mobile Geräte anpassen und so deren Vorteile und Besonderheiten zu nutzen. (Bild: windowsette.com) - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Der Stern markiert den Anlass, an dem die internen Präsentationen verwendet wurden. Die Programmierung für Windows 8 sollte demnach im Sommer 2010 staten. (Bild: windowsette.com)
Welche Version für welches System und welchen Anwender das Beste ist, sollte in Zukunft einfacher zu erkennen sein. Außerdem wird der Softwarehersteller einen eigenen Windows App Store starten. Dieser soll, vergleichbar mit dem kürzlich gestarteten Mac App Store, das Kaufen und Installieren von Programmen und Spielen vereinfachen.


Apple hat es vorgemacht, Microsoft zieht nach: Im Herbst 2009 starten die Redmonder einen eigenen App Store für mobile Anwendungen. Entwickler können ihre Software für den Windows Marketplace for Mobile ab Ende Juli einreichen.
Das Erscheinungsdatum von Windows 7 rückt immer näher. Neben der Neuinstallation ist auch ein Upgrade von älteren Windows-Versionen möglich. Laut einem Blogeintrag des Windows 7-Entwicklerteams kann das Upgrade bis zu 20 Stunden dauern. Dies ist allerdings nur bei Nutzern der Fall, die sehr viele eigene Daten und Programme installiert haben.
Microsoft bietet deutschen Studenten sein neues Betriebssystem Windows 7 zum Upgrade-Preis von 35 Euro an. Die Aktion läuft bis zum 28. Februar 2010. Bis dahin verkauft der Hersteller an Studierende wahlweise die 32-Bit- oder 64-Bit-Version von Windows 7 Home Premium oder Windows 7 Professional als günstige Download-Ausgabe. Voraussetzung ist eine gültige Lizenz für das Betriebssystem Windows XP oder Vista.
Gestern hatte netzwelt berichtet, dass der Internet Explorer erstmals wieder Marktanteile gewinnt (siehe Weblinks). Jetzt melden die US-Marktforscher von Net Market Share, dass auch Windows 7 zunehmend erfolgreich ist. Das aktuelle Microsoft-Betriebssystem Windows 7 hat in den letzten Monaten nicht nur kontinuierlich zugelegt, sondern jetzt erstmals auch Windows Vista überholt. Im Juli kommt Windows 7 auf einen Marktanteil von genau 14,46 Prozent, während Vista bei 14,34 Prozent liegt.
Windows 8 ist das riskanteste Produkt an dem Microsoft derzeit arbeitet, sagt Microsoft Chef Steve Ballmer. Warum dies so ist, darüber kann derzeit aber nur gemutmaßt werden.
Neue Details zu Windows 8: Das System soll sich per Knopfdruck in den Werkszustand zurückversetzen lassen. Ähnlich wie bei Smartphones gehen dann alle Einstellungen und installierten Programme verloren.
Windows 8 wird eine Mischung aus Windows 7 und Windows Phone. Das zeigte Microsoft in einer ersten Demonstration des neuen Betriebssystems. Das neue Windows setzt mit seiner Kachel-Oberfläche vor allem auf berührungsempfindliche Bildschirme. Was halten Sie davon? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie in unserem Forum. 




