Sieben Zoll großer Touchscreen, Internet per WLAN und UMTS
Viewsonic Viewpad 7 im Test: Android-Tablet in iPhone-Optik
Optisch erinnert das Viewpad 7 von Viewsonic stark an ein vergrößertes iPhone 4. Doch auf dem Tablet mit sieben Zoll großem Touchscreen, einer schwarz-glänzenden Rückseite und einem silbernen Rahmen läuft das Smartphone-Betriebssystem Android. Der Internetzugriff erfolgt per WLAN und UMTS - sogar zum Telefonieren eignet sich das kleine Viewpad.
Viewsonic Viewpad 7: Nein, bei dem Viewpad 7 von Viewsonic handelt es sich nicht um ein zu groß geratenes iPhone 4, sondern um ein Tablet mit Android 2.2 und einem sieben Zoll großen Touchscreen. Zum Video: Viewsonic Viewpad 7
Inhaltsverzeichnis
- 1Neue Hardware für mobile Geräte
- 2Android, Market und UMTS
- 3Touchscreen und vier Sensortasten
- 4Kunststoffgehäuse mit zwei Kameras
- 5Fazit: Gelungenes Android-Tablet
Neue Hardware für mobile Geräte
Der sieben Zoll große Touchscreen des Viewsonic Viewpad 7 verfügt über eine Auflösung von 800 x 400 Pixeln. Der TFT-Bildschirm spiegelt allerdings stark und weist eine große Blickwinkelabhängigkeit auf. Bereits nach rund 45 Grad lässt sich der Inhalt der Anzeige kaum noch erkennen.
Als Prozessor baut Viewsonic den für mobile Geräte entwickelten ARM11 mit einer Taktrate von 600 Megahertz in das Viewpad 7 ein. Als Chipsatz kommt der MSM7227 von Qualcomm zum Einsatz, auf dem sich neben dem Prozessor auch ein Bluetooth-Modul sowie ein GPS-Empfänger befinden.
Die Hardware des Viewpad 7 genügt um zum Beispiel Youtube-Videos in HD-Auflösung flüssig laufen zu lassen. Anwendungen starten ohne spürbare Verzögerungen und laufen in der Regel ohne Wartezeiten.
Android, Market und UMTS
Viewsonic installiert auf dem Viewpad 7 das Smartphone-Betriebssystem Android in der Version 2.2 (Froyo). Der Nutzer hat mit dem Gerät Zugriff auf die Apps im offiziellen Android Market - eine eingelegte SIM-Karte und ein Google-Konto vorausgesetzt.
Bei der Benutzeroberfläche des Viewpad 7 hat Viewsonic nur das Hintergrundbild angepasst. Die vorinstallierten Apps und Widgets gehören um Standard-Umfang von Android.
Viewsonic Viewpad 7 im Test
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Bild vergrößern Sieben Zoll großer Bildschirm und Internetzugriff per WLAN und UMTS. - Bild 2 von 8
Bild vergrößern Startseite mit nur geringfügig veränderte Standard-Benutzeroberfläche. - Bild 3 von 8
Bild vergrößern Viele Apps schon vorinstalliert. - Bild 4 von 8
Bild vergrößern Lautstärkeregler und Einschübe für SIM- und MicroSD-Karte. - Bild 5 von 8
Bild vergrößern Reset-Knopf, Mikrofon, Kopfhöreranschluss und Mini-USB-Buchse - der Abrieb am Gehäuse war schon beim Auspacken am Gerät. Nach dem Kauf also am Besten sofort auf einwandfreien Zustand überprüfen. - Bild 6 von 8
Bild vergrößern Einschaltknopf und einer der zwei Lautsprecher mit gut verständlicher Tonwiedergabe. - Bild 7 von 8
Bild vergrößern Die Rückseite erweist sich als anfällig für Fingerabdrücke. - Bild 8 von 8
Bild vergrößern Eine Schutzhülle aus Lederimitat gehört zum Lieferumfang.
Ins Internet gelangt das Viewpad 7 wahlweise per WLAN oder UMTS. Die Telefonfunktion deaktiviert Viewsonic nicht. Allerdings eignet sich das Tablet nicht wirklich für Telefonate. Mit einem Umfang von 11 x 17,9 x 1,1 Zentimetern und einem Gewicht von 378 Gramm erweist es sich am Ohr als unhandlich und wirkt zudem auf Betrachter albern groß. Zudem erfolgt die Tonausgabe über die zwei Lautsprecher des Geräts und ist für alle Personen in der Umgebung gut zu verstehen. Aber auch der Anschluss eines handelsüblichen Kopfhörers ist möglich.







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