Die Universallösung für Postproduction
Adobe After Effects im Test: Visuelle Effekte wie im Film
Steven Spielberg hat in seiner Karriere als Regisseur einen beispiellosen technischen Wandel erlebt: Waren für Produktionen wie "E. T. - Der Außerirdische" (1982) noch teure Computer mit gigantischen Maßen zur Berechnung der Spezialeffekte nötig, gibt es heute die gleiche Rechenleistung zum Spottpreis. In Hollywood genügen für die Nachbearbeitung eines Films mitunter schon eine Hand voll einfacher Desktop-PCs, die mit der entsprechenden Software, etwa After Effects, die gesamte Postproduction erledigen können.
Inhaltsverzeichnis
- 1Preise und Lizenzen
- 2Installation
- 3In der grauen Fensterwelt
- 4Neues Material lesen
- 5Ebene und Zeitleiste
- 6Farben und Blitz
- 7Neue Track-Funktion
- 8Fazit
Das Programm aus dem Hause Adobe hat eine lange Tradition: Die erste Version wurde bereits 1993 unter dem Hersteller CoSA freigegeben und wanderte wenig später zur Firma Aldus, die sich auch für PageMaker - den Vorgänger des heutigen Adobe Illustrator - verantwortlich zeichnet. Durch den Kauf von Aldus durch Adobe gelangte After Effects in die Hände des Photoshop-Konzerns, der das Programm 1995 dann erstmals in Eigenregie in der Ausgabe 3.0 bereitstellte. Die Anwendung, die sich fast zwei Jahrzehnte auf dem Markt behauptet hat, wurde zuletzt mit After Effects CS5 im April 2010 einer Aktualisierung unterzogen.
Preise und Lizenzen
After Effects ist Bestandteil der Adobe Creative Suite, die sich auf die Nachbearbeitung von Bild und Ton jeglicher Art in professioneller Umgebung spezialisiert hat. Dabei ist die Anwendung nur in der Creative Suite 5 Production Premium sowie der Edition Master Collection enthalten, die beide mit mehr als 2.000 Euro Lizenzpreis alles andere als billig sind. Aber auch After Effects als Einzelprogramm ist kein Schnäppchen: Die deutsche Version ist derzeit für einen Straßenpreis von rund 1.300 Euro erhältlich. Für Schüler und Studenten gibt es keine preisreduzierte Fassung, wie man es sonst von Adobe kennt.
Neben Premiere Pro CS5 ist After Effects CS5 die einzige Komponente der Creative Suite, die nur als reine 64-bit-Anwendung von Adobe ausgeliefert wird. Das schränkt automatisch die Unterstützung für Windows- und Mac-Betriebssysteme auf Microsoft Windows Vista (Home Premium oder höher) mit Service Pack 1 und Apple Mac OS X 10.5 oder 10.6 ein. Der Computer muss zwingend über einen 64-bit-Prozessor, zum Beispiel einen Intel Core2Duo, verfügen und sollte mindestens zwei Gigabyte freien Arbeitsspeicher bereithalten.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Video Tools & Plugins hier.

Zitat: Es wäre ja sehr schön wenn man auf seine einfach Kritik/Fragen eine Antwort bekommen würde. Genauso würde ich es begrüßen hätte sich der Autor selber mal zu Wort gemeldet.
Naja das mit dem ein bisschen warten ist so ne Sache. Ich wage stark zu bezweifeln, dass meine Erster Post irgendwann hätte ich lange genug gewartet eine Antwort erhalten hätten. Erst nach meiner Provokation im 2ten...
Zitat: Jetzt stellt sich doch zwangsläufig die Frage in Vergleich zu was der Lizenzpreis hoch ist oder? Im Vergleich zu den Erfahrungen/Wissens eines stinknormalen PC Besitzer....
Ich bin nicht "auf Krawall gebürstet", ich arbeite täglich mit dem vorgestellten Programm genauso wie mit den Konkurenz Programmen. Im Fazit steht als Dämpfer: "Einzig der hohe Lizenzpreis für das...
Also, ich habe das - schon alleine wegen des Schlagwortes "wie im Film" - so verstanden, dass es einfach nur darum geht, professionelle oder semi-professionelle Filmbearbeitung auch auf dem heimischen Rechner...