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Sony Vaio F13E im Test: Multimedia-Notebook mit USB 3.0
Laptop mit 16,4 Zoll großem Bildschirm und DVD-Brenner

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Sony stattet seine ersten Vaio-Notebooks mit USB 3.0 aus. Die Notebooks der F-Serie verfügen als erste über den Anschluss zur schnellen Datenübertragung. Ausstattung und Bedienkomfort lassen im Gegensatz zum Akku keine Wünsche offen.

Die F-Serie der Vaio-Laptops von Sony sollen als Multimedia-Rechner vor allem der Unterhaltung ihrer Besitzer dienen. Schon die günstige Konfiguration überzeugte im Test mit jeder Menge Rechenkraft. Als erste Notebooks von Sony verfügen die Modelle der F13-Serie außerdem über einen USB-3.0-Anschluss. Filme sollte man allerdings nur in der Nähe einer Steckdose auf dem Gerät ansehen.

Schneller Prozessor, leistungsstarke Notebook-Grafikkarte

Die getestete Variante des Sony Vaio F13 trägt die genaue Produktbezeichnung VPCF13E4E und stellt eine günstige Konfiguration aus der Modellserie dar. Das rund 870 Euro teure Multimedia-Notebook verfügt über einen Bildschirm mit einer Größe von 16,4 Zoll und einer Auflösung von 1.600 x 900 Pixeln. Die Anzeige ist nicht entspiegelt, so dass häufig störende Lichtreflexionen auftreten oder sich der Nutzer selbst sieht.

Als Prozessor baut Sony in dieser Variante des Vaio F13 den Core-i5-Chip 460M von Intel mit einer Taktrate von 2,53 Gigahertz ein. Die Grafikberechnung übernimmt die Geforce-Grafikkarte GT 425M von Nvidia, die mit Hilfe der CUDA-Technologie die Rechenleistung des Grafikprozessors nicht nur für die Berechnung von Grafiken nutzt.

Die Ausstattung des Laptops mit vorinstalliertem Windows 7 Home Premium runden ein vier Gigabyte großer Arbeitsspeicher, eine Festplatte mit einer Kapazität von 500 Gigabyte sowie ein DVD-Laufwerk mit Brennfunktion ab.

Sony Vaio F13E im Test

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Multimedia-Notebook mit Geforce-Grafikkarte und Core-i5-Prozessor.

Der Nutzer kann beim Vaio F13E die Festplatte und den Arbeitsspeicher ohne großen Aufwand austauschen. Hierzu reicht es aus, drei Schrauben an der Unterseite des Laptops zu lösen. Gegen einen unterschiedlich hohen Aufpreis stattet Sony den Vaio F13 auch mit einem Full-HD-Bildschirm, einem Blu-ray-Laufwerk oder schnelleren Prozessoren und leistungsfähigeren Grafikkarten aus.

Gute Leistung, schlechter Akku

Die Leistung des Sony Vaio F13E reicht schon in der getesteten Konfiguration nicht nur für einfache Anwendungen wie Internetsurfen, Texte schreiben oder Musik hören aus, sondern der Laptop spielt auch hochaufgelöste Videos flüssig ab und eignet sich in einem gewissen Rahmen auch für Spiele und Grafikbearbeitung. Die neuesten 3D-Titel oder umfangreiche Videobearbeitung sind auf dem Notebook trotzdem nicht gut aufgehoben.

Der i5-Prozessor erreichte 2,24 Punkte im CPU-Benchmark von Cinebench 11, im OpenGL-Test schaffte der Laptop 20,71 Bilder pro Sekunde. Die Festplatte liegt mit einer durchschnittlichen Transferrate von 64,5 Megabyte pro Sekunde im üblichen Rahmen von Notebook-Speichern.

Festplattengeschwindigkeit 500GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
37,7 MB/sek.81,8 MB/sek.64,5 MB/sek.18,4 ms

Der Lüfter des Vaio F13E ist nicht zu hören. Dies gilt nicht nur bei Musik, Gesprächen oder anderen Geräuschen in Zimmerlautstärke, sondern auch in ruhigeren Umgebungen.

Als große Schwachstelle des Vaio F13E von Sony erweist sich der Lithium-Ionen-Akku mit einer Ladung von 4.200 Milliamperestunden. Sowohl beim Betrachten eines Films als auch beim Schreiben eines Textes machte er bereits nach rund anderthalb Stunden schlapp. Filme dürfen ohne Verbindung zu einer Steckdose nicht länger als 95 Minuten dauern und Texte müssten in 92 Minuten fertig sein.

Damit schneidet das Vaio F13E im Vergleich zu anderen Laptops schlecht ab. Allerdings kann der Nutzer die Laufzeit mit den richtigen Einstellungen noch ein wenig verlängern, denn im Test war das WLAN-Modul aktiviert und der Bildschirm so hell wie möglich eingestellt.

Große Tastatur, angenehmes Touchpad

Die Bedienung des Sony Vaio F13E gestaltet sich angenehm. Der Laptop verfügt über eine fast vollständige Tastatur inklusive Ziffernblock. Das Layout ähnelt bis auf wenige Ausnahmen dem einer herkömmlichen Desktop-Tastatur. Die einzelnen Tasten weisen klare Druckpunkte auf und lassen sich bequem drücken.

Oberhalb der Tastatur platziert Sony beim F13E eine Reihe mit Sondertasten. Mit ihnen steuert der Nutzer ein laufende Musikwiedergabe oder ruft Hilfsprogramme auf, die der Hersteller auf dem Laptop vorinstalliert.

Die Handballenablage fällt angenehm groß aus, so dass kein Stück der Handfläche übersteht. Das Touchpad reagiert schon auf leichte Berührungen und verfügt über einen Scroll-Bereich am rechten Rand. Die zwei Touchpadtasten lassen sich über ihre gesamte Breite problemlos eindrücken. Dabei weisen sie deutliche Druckpunkte auf, so dass auch viele Klicks mit ihnen kein Problem darstellen.

USB 3.0 und viele weitere Anschlüsse

Sony stattet die Vaio-Notebooks der F13-Serie mit zahlreichen Schnittstellen aus. Unser Testgerät verfügt zum Beispiel über zwei USB-3.0-Anschlüsse, über die sich Daten deutlich schneller kopieren lassen, als mit dem bisher üblichen USB-2.0-Standard. Darüber hinaus befinden sich eine HDMI-, eine VGA- sowie eine i.Link-400-, wie Firewire bei Sony heißt, und eine kombinierte eSata-USB-Schnittstelle an dem Laptop.

Der Vaio F13E gelangt sowohl über ein Netzwerkkabel als auch per WLAN ins Internet. Drahtlos überträgt er Daten zudem über ein Bluetooth-Modul. Ein ExpressCard/34-Steckplatz, Lesegeräte für SD-Speicherkarten und Memory Sticks sowie je ein Ein- und Ausgang für Audio-Signale runden das Anschlussangebot ab.

Für das Gehäuse des rund drei Kilogramm schweren Vaios F13E verwendet Sony Kunststoff, der einwandfrei verarbeitet ist. Bei starken Belastungen sind keine Geräusche zu hören und die Tastatur sowie die Handballenablagen geben auch bei starken Belastung nur geringfügig nach.

Fazit

Der Vaio F13E von Sony bietet sich für Nutzer an, die bei ihrem Laptop auch mal ein wenig mehr Leistung zum Arbeiten oder Filme schauen benötigen. Das Multimedia-Notebook bietet schon in der getesteten, günstigen Konfiguration eine umfangreiche und rechenstarke Ausstattung.

Die vielen Anschlüsse, allen voran die USB-3.0-Buchsen, sowie die gute Verarbeitung und die angenehme Bedienung verbucht der F13E auf der Liste seiner positiven Eigenschaften. Die Größte Schwachstelle des Laptops stellt seine Batterie dar. Der Akku speichert nur wenig Energie, so dass das Notebook sich weniger für den mobilen, sondern eher nur für den stationären Einsatz eignet.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Sony für den Vaio F13E beträgt 999 Euro. Online-Händler bieten das Notebook dagegen bereits für rund 870 Euro an.

Deutlich längere Akkulaufzeiten als das Vaio F13E weisen zum Beispiel die etwas günstigeren, aber auch weniger leistungsstarken Notebooks FX600 von MSI oder B53F von Asus auf.

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Sony stattet seine ersten Vaio-Notebooks mit USB 3.0 aus. Die Notebooks der F-Serie verfügen als erste über den Anschluss zur schnellen Datenübertragung. Ausstattung und Bedienkomfort lassen im Gegensatz zum Akku keine Wünsche offen.

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Sony Vaio F13E im Test: Multimedia-Notebook mit USB 3.0
Sony Vaio F13E im Test: Multimedia-Notebook mit USB 3.0
Die Vaio-Notebooks der F-Serie von Sony gehören zu den ersten mit USB 3.0. Aber auch in Sachen Hardware, Verarbeitung und Bedienkomfort befinden sich die Laptops auf der Höhe der Zeit.
http://www.netzwelt.de/news/85356-sony-vaio-f13e-test-multimedia-notebook-usb-3-0.html
2011-01-19 16:00:58
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/neben-iphone-4-koennte-apple-bald-guenstigere-mini-variante-smartphones-verkaufen-bild-screenshot4497.png
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