Highscore beim Wasserlassen

Gadget-Globus: Sega testet Pinkel-Spiele

Der Videospielhersteller Sega testet in vier Bars in Tokios Pissoirs mit eingebauter Spielkonsole. Bei den "Toylet" genannten Geräten steuert der Spieler in Mini-Spielen die Figuren durch seinen Urinstrahl. Ein Sensor misst dabei die Stärke des Urinstrahls, die dann über Erfolg oder Misserfolg im Spiel entscheidet.

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Segas neue Konsole Toylet. (Bild: Sega)
Segas neue Konsole Toylet. (Bild: Sega)
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Derzeit gibt es vier Minispiele: Manneken Pis, Graffiti Eraser, The North Wind and Her und Milk from Nose. In Manneken Pis pinkelt eine Statue umso heftiger, je stärker der Druck des Urinstrahls ist, bei Graffiti Ereaser muss der Spieler virtuelle Graffiti mit der Kraft seines Urins entfernen, anrüchig ist dagegen das Spiel The North Wind and Her: Hierbei steuert der Spieler einen Windstoß, der einem Mädchen den Rock hochweht.

Milk from Nose ist dagegen ein Mehrspieler-Spiel. Zwei Sumo-Ringer bekämpfen sich auf dem Bildschirm, in dem sie Milch aus ihrer Nase sprühen und versuchen, damit den anderen Kämpfer aus dem Ring zu drängen. Logisch: Je Stärker der Urinstrahl umso mehr Milch schießt aus der Nase. Statt einem Duell mit dem Nachbarn am Pissoir duelliert sich der Spieler hier aber mit seinem Vorgänger auf der Toilette. Das Duell findet also nicht in Echtzeit statt.

Highscore auf USB-Stick speichern

Angezeigt werden die Spiele auf einem 12,1 Zoll großen Display, das eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln bietet. Als Betriebssystem kommt Windows CE zum Einsatz, zudem bietet die Konsole einen USB-Anschluss. Hierüber kann der Spieler seine Highscores auf einem Stick sichern. Zudem ist es möglich, über das Display auch Werbung abzuspielen. Der Testbetrieb der neuartigen Toiletten läuft noch bis zum 31. Januar. Ob und wann die Geräte tatsächlich auf den Markt kommen werden, ist noch unklar.

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