Der etwas andere Shooter

Im Kurztest: Microbot - Reise durch kranke Körperwelten

Nicht rezeptpflichtig, aber nur online erhältlich: EAs Actionspiel "Microbot" verfrachtet Xbox-360- und PS3-Besitzer per virtueller Kanüle in kranke Körperwelten.

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MicroBot - Heartbeat Trailer: Im Top-Down-Shooter MicroBot ist der Spieler eine Art Gegenmittel in der menschlichen Blutbahn. Hier müssen bösartige Viren vernichtet und lebenswichtige Systeme beschützt werden. Der Heartbeat-Trailer gibt einen Eindruck vom ungewöhnlichen Spiel-Setting und zeigt Spielszenen. Erscheinen wird MicroBot für die PlayStation 3 und die Xbox 360. Zum Video: MicroBot - Heartbeat Trailer

Angelehnt an den Science-Fiction-Filmklassiker "Die phantastische Reise" (1965) und das launige Steven-Spielberg-Remake "Die Reise ins Ich" (1987) übernimmt man hier die Kontrolle über einen mikroskopisch kleinen Tauchroboter, der durch die Blutbahn eines Organismus rauscht und dabei eine mysteriöse Infektion bekämpfen soll. Ausgelöst wurde diese offenbar vom Vorgänger des "Microbots", der sich durch eine Fehlfunktion vom Allheilmittel zur schlimmen Seuche entwickelt hat.

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Um Heerscharen herbeiströmender Widersacher auszuschalten, darf der Spieler während seiner Reise durch Herz, Lunge, Hirn und Knochen auf ein beeindruckendes Waffenarsenal zurückgreifen, das sich an bestimmten Punkten immer weiter aufwerten lässt - sofern man fleißig die leuchtenden Überbleibsel erledigter Gegner und zerstörter Virenherde einsammelt. Wer jetzt allerdings an Antibiotika, Impfstoffe oder andere Pharma-Erzeugnisse denkt, liegt falsch. Im Körper des virtuellen Patienten wird scharf geschossen: mit Raketen, Harpunen, Bomben und Kanonen ...

Gesteuert wird mit dem linken Analogstick, gefeuert mit den rechten - so wie bei der populären Arcade-Ballerei "Geometry Wars". Das ist anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, zumal man auch zum Spielball der Strömungsverhältnisse in den Blutbahnen wird. Aber irgendwann hat man das System verinnerlicht und rückt dem biotechnischen Viren- und Bakterienbefall zunehmend auf die Pelle. Herbe Rückschläge erleidet man allenfalls, wenn man sich für die falsche Ausrüstung entschieden hat - oder auf einen der zahlreichen Bossgegner trifft, die sich nur mit viel Geschick und Taktik aus dem Weg räumen lassen. Im Zweifelsfall lässt man sich einfach einen zweiten Spieler in die virtuelle Blutbahn injizieren ...

Im Test: Microbot

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Während die gebotene Action auf Dauer etwas eintönig wird und eine Dosis Spannung gut vertragen hätte, lässt zumindest die organische Präsentation die Herzen von Konsolenspielern ein wenig höher schlagen. Blutkörperchen und andere Zellen wabern und winden sich. Per Tiefenschärfe wird eine Art Mikroskopeffekt erzeugt. Und auch die gedämpfte Musikuntermalung vermittelt prima, dass man gerade durch Körperflüssigkeiten taucht.

Datenblatt

Microbot
SpielnameMicrobot
HerstellerEA
VertriebEA
GenreAction
Erhältlich ab05.01.2011
Preisca. 10 Euro
EAN Code1234567890123
SchwierigkeitFür Fortgeschrittene
Alterab 12 Jahren
Multiplayer1-2
Sonstiges 
Bewertung Grafikgut
Bewertung Steuerunggut
Bewertung Soundgut
Bewertung Spielspassbefriedigend
Bewertung Gesamtbefriedigend
SystemPlayStation3
SystemXbox 360

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