Beliebtes Content Management System
Mehr Sicherheit: Joomla 1.6 im Test
Die meisten Webdesigner machen ihre ersten Gehversuche im Netz mit lokal installierten Programmen: Mit Microsoft FrontPage, Apple iWeb oder auch Adobe Dreamweaver lassen sich zwar schön sehr schicke Internetseiten erzeugen, doch meist stößt man mit der Bearbeitung auf dem heimischen Computer und dem manuellen Upload schnell an Grenzen. Nur ein vollständiges Content Management System auf dem Server kann zum Beispiel mehrere Nutzerkonten verwalten oder dynamische Inhalte perfekt verwalten.

Inhaltsverzeichnis
- 1Joomla Edition 1.6
- 2Leichte Installation
- 3Port und Sicherheit
- 4Der Kontrollbereich
- 5Bereiche und Seiten
- 6Benutzerrechte
- 7Metadaten und HTML 5
- 8Fazit
Neben Drupal, WordPress, Contao und anderen Systemen ist Joomla eine der beliebtesten CMS-Lösungen aus dem Lager der Open-Source-Community. Die erste Version der Anwendung wurde 2005 bereitgestellt - das CMS ist aber eigentlich schon viel älter: Joomla ist direkt aus dem Mambo-Projekt hervorgegangen, das mittlerweile fast komplett eingestellt ist. Im Gegensatz zu Drupal und WordPress hat Joomla einen weniger starken Bezug zu sozialen Medien, sondern möchte als hochgradig flexibles CMS wahrgenommen werden.
Joomla Edition 1.6
Nach mehr als drei Jahren Entwicklungszeit haben die Joomla-Entwickler am 10.01.2011 mit der Version 1.6 endlich eine Aktualisierung vorgelegt, mit der Joomla seinen Rückstand auf Drupal, Typo3 und Co. aufholen will. Um das Programm auf dem persönlichen Server zu installieren, muss die Skriptsprache PHP nun in der Version 5 installiert sein, die Unterstützung für PHP 4.x wurde mit der jüngsten Joomla-Ausgabe eingestellt. Als Datenbank kann MySQL in Version 4.x und 5.x genutzt werden - die Entwickler weisen dabei darauf hin, dass die CMS-Lösung Joomla 1.6 noch nicht kompatibel mit dem aktuellen Testzweig MySQL 6.0 ist.
Zu den empfohlenen Server-Programmen zählt neben Apache HTTP Server 2.x auch Microsoft IIS 7, was Joomla eigentlich für die Nutzung in Windows-Server-Umgebungen qualifizieren würde, sofern denn auch der Microsoft SQL Server endlich als Alternative genutzt werden könnte. Auch PostgreSQL, eine in der Open-Source-Community sehr beliebte Alternative zu MySQL, versteht Joomla 1.6 noch immer nicht.
