Netzwelt zeigt, welche Tools AVI nach FLV möglich machen

Anleitung: AVI-Dateien ins FLV-Format konvertieren

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ein privates Urlaubsvideo ins Netz zu stellen? Dafür gibt es dutzende denkbare Gründe: Manche Nutzer wollen die weit entfernte Verwandtschaft an einem ganz bestimmten Erlebnis teilhaben lassen, andere Anwender wiederum wollen einfach nur ein besonders lustiges (und frei verfügbares) YouTube-Video auf ihrer persönliche Webseite freigeben, ohne direkt den Player des Betreibers einzubinden. Stets muss dazu ein Film zunächst ins FLV-Format umgewandelt werden.

Der Free FLV Converter kann Dateien in beide Richtungen umwandeln. (Bild: KoyoteSoft)
Der Free FLV Converter kann Dateien in beide Richtungen umwandeln. (Bild: KoyoteSoft)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Riva FLV Encoder
  2. 2Free FLV Converter
  3. 3Noch mehr Tools
  4. 4Fazit
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Riva FLV Encoder

Das geht immernoch am besten über den Weg des AVI-Formats: Fast jedes Schnittprogramm zur Editierung von Videomaterial unterstützt den Dateityp - von einfachen Lösungen wie Apples iMovie bis hin zu absoluten Spitzenprogrammen wie Adobe Premiere. Um das AVI-Format wiederum nun ins Flash-Format mit der FLV-Endung zu konvertieren, steht Anwendern unter anderem das kostenlose Programm Riva FLV Encoder zur Verfügung. Laut Herstellerangaben läuft die Software auf Microsoft Windows 98, 200, XP und Vista. Im Test gab es aber auch unter dem modernen Microsoft Windows 7 keine größeren Schwierigkeiten.

Der Download des Riva FLV Encoder ist schnell geschehen, da die Setup-Datei nur 4,7 Megabyte groß ist. Nach dem Start muss der Nutzer lediglich die AVI-Quelldatei auswählen und das Zielverzeichnis sowie auch den Namen der Zieldatei angeben - und schon kann es mit der Konvertierung losgehen. Für Leute, die sich mit der Flash-Technologie ein wenig auskennen, ist ein Blick auf die optionalen Einstellungen sinnvoll: So ist es in Riva FLV Encoder zum Beispiel vorgesehen, die Bitrate von Bild und Ton sowie auch die Bildanzahl für das Ausgabevideo anzupassen. Mit der Angabe einer Sekundenzahl im Feld "Start Offset" sowie der Länge in "Duration" lässt sich sogar nur ein Ausschnitt eines AVI-Films exportieren, ohne die Originaldatei separat bearbeiten zu müssen. Die persönlichen Einstellungen lassen sich als XML-Datei sichern.

Sehr positiv fällt auf, dass der Riva FLV Encoder neben dem AVI-Format als Ausgangsbasis auch QuickTime und Windows Media versteht. Der Import von MPEG (Version 1, 2 und 4) machen das Bild komplett. Für die eigentliche Umwandlung nutzt Riva FLV Encoder die dritten Programme FFMPEG und Lame aus der Open-Source-Community. Einziges Manko: Die Anwendung steht bisher nur in Englisch bereit.

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