Highspeed-Smartphone

Doppelt schnell: LG Optimus Speed im Kurztest

Für LG war die CES in Las Vegas ein voller Erfolg: Vor allem das Dual-Core Smartphone LG Optimus Speed sorgte für viel Aufsehen. Der verbaute Tegra-2-Chip verleiht dem Mobiltelefon eine Rechenpower, wie sie sonst nur Tablet-Computer bieten. Am LG-Stand konnte netzwelt sich hiervon selbst überzeugen.

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Besonders bei Spielen macht das LG Optimus Speed eine tolle Figur. (Bild: netzwelt)
Besonders bei Spielen macht das LG Optimus Speed eine sehr gute Figur. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Solide aber nicht herausragend
  2. 2Performance: Beeindruckende Rechenpower
  3. 3Bedienung: Touchscreen-Games sind gewöhungsbedürftig
  4. 4Software: Warten auf Gingerbread-Update
  5. 5Fazit: LG trumpft auf

Verarbeitung: Solide aber nicht herausragend

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Die Verarbeitung des LG Optimus Speed wusste im Kurztest zu gefallen. Zwar wirkt es im Vergleich zum Optimus Black etwas kantiger, liegt aber dank der angerauten Unterseite gut in der Hand und ist zudem angenehm leicht. Auch optisch macht das Optimus Speed eine gute Figur, ohne aber wirklich herauszuragen.

Performance: Beeindruckende Rechenpower

Bereits auf der Nvidia-Pressekonferenz war netzwelt von der Leistungsfähigkeit des Optimus Speed beeindruckt. Diesen Eindruck kann der Kurztest nur bestätigen. Schon das Springen von Menü zu Menü funktioniert in Windeseile. Auch das Laden von Webseiten mit zahlreichen Flash-Inhalten oder großen Bildern soll für das Superphone kein Problem sein, dies konnte netzwelt jedoch nicht überprüfen, da auf dem überfüllten LG Stand eine Einwahl ins Netz via WLAN unmöglich war.

Umso eindrucksvoller war dagegen das Spielen mit dem Handy. Sowohl Need for Speed Shift, Galaxy on Fire 2 als auch Shrek Kart beeindruckten mit einer Grafik, die der Nutzer sonst nur von Tablet-Computer oder Spielkonsolen kennt und liefen dabei absolut flüssig. Nvidia wird speziell auf den Tegra 2-Chip optimierte Versionen verschiedener Spiele über die Android-App Tegra Zone vertreiben.

Befürchtungen, die Rechenpower des Tegra 2-Chips würde die Akkulaufzeit negativ beeinflussen, treten LG und Nvidia entschieden entgegen. Nvidia weist darauf hin, dass Rechenaufgaben dank des Zwei-Kern-Prozessors deutlich schneller abgearbeitet werden können und damit den Akku schonen. Zudem kann bei anspruchslosen Aufgaben auch einer der beiden Prozessor-Kerne abgeschaltet werden. Durch diese Maßnahmen sparen entsprechende Geräte laut Nvidia rund 40 Prozent Energie gegenüber Modellen mit herkömmlichen Prozessor.

LG Optimus 2X im Kurztest

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