Online-Dienst für Notizen, Text und Bilder

Evernote im Test: iPhone, iPad und Mac in der Cloud

In den letzten Monaten hat sich im Silicon Valley wieder eine Denkweise entwickelt, die an längt vergangene Zeiten erinnert: Mit der jüngsten Beteiligung der US-Investmentbank Goldman Sachs an Facebook rücken Web-2.0-Dienste wieder in den Fokus professioneller Investoren, wie es zu Beginn der "New Economy" um die Jahrtausendwende auch der Fall war. Neben Facebook gibt es dutzende andere Startup-Firmen, die mit Geld von Investoren ihre Angebote derzeit massiv ausbauen. Zu diesen zählt auch Evernote: Der Dienst soll nach der Meinung des dahinterstehenden Unternehmens das "virtuelle Gedächtnis" seiner Nutzer sein und alle wichtigen Informationen, die jeden Tag so anfallen, in einer zentralen Oberfläche bündeln.

Evernote - Evernote unter Mac OS X sieht dem Design des Webdienstes sehr ähnlich. (Bild: Netzwelt)
Evernote unter Mac OS X sieht dem Design des Webdienstes sehr ähnlich. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Serverprobleme zum Jahreswechsel
  2. 2Evernote in der Cloud
  3. 3Notizen direkt im Web
  4. 4Evernote auf dem Mac
  5. 5Notizbuch und Kamera
  6. 6OCR-Technologie
  7. 7Formate und Sicherheit
  8. 8Mobil - iPhone und iPad
  9. 9Galerie für dritte Dienste
  10. 10Fazit

Serverprobleme zum Jahreswechsel

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Die Cloud-Lösung Evernote ist kürzlich allerdings durch negative Schlagzeilen aufgefallen: Nutzer, die nach dem Jahreswechsel auf ihr Kundenkonto zugreifen wollten, konnten sich entweder garnicht anmelden oder alle Daten waren verloren. Nach Angaben des Betreibers sind die Probleme mittlerweile behoben. Grund für die Schwierigkeiten war, dass Evernote offenbar von seinem eigenen Erfolg überrannt wurde: Die Computer, die für die Auslieferung der Evernote-Webseite und die Lastverteilung zuständig waren, konnten der immer stärker wachsenden Nutzergemeinde nicht standhalten.

Sollte es wieder einmal Probleme geben, hilft eine eigens eingerichtete Statusseite: Auf dieser teilt Evernote mit, sobald irgendwelche Probleme an der Technik des Cloud-Dienstes festgestellt werden. Reguläre Wartungsarbeiten führt der Betreiber immer Mittwochs um 06:00 Uhr kalifornischer Ortszeit durch, was deutscher Zeit von 15:00 Uhr nachmittags entspricht.

Evernote in der Cloud

Das Konzept von Evernote ist einfach: Der Dienst speichert beliebige Dinge als sogenannte Notiz, die sich über eine ausgefeilte Suchfunktion später wieder auffinden lassen sollen. Beliebig bedeutet dabei in der Tat beliebig: Evernote kann sowohl Texte und Bilder, als auch Hyperlinks zu Webseiten und Karten oder andere Daten erfassen. Der große Vorteil bei der zentralen Speicherung mit Evernote ist, dass der Nutzer die gespeicherten Inhalte synchronisieren kann: Es gibt Programme für Microsoft Windows sowie Apple Mac OS X, lediglich eine native Anwendung für Linux fehlt bisher. Mobile Geräte mit iOS, BackBerry, Symbian, Palm OS oder Google Android können entsprechende Evernote-Apps nutzen.

Die Basismitgliedschaft bei Evernote ist kostenlos, aber der Kontotyp besitzt nur eingeschränkte Funktionen - so kann etwa eine einzelne Notiz nur maximal 25 Megabyte groß sein, was bei Film- und Ton-Dateien eine zu geringe Grenze ist. Das monatliche Upload-Limit liegt bei 60 Megabyte. Es können weiterhin nur Bilder, PDF- und Audio-Dokumente sowie Handschriften zwischen Geräten synchronisiert werden und die Suche in PDF-Dateien ist nicht möglich. Unter Apple iOS gibt es mit dem Basiskonto keine Offline-Notizbücher, die Verwaltung der Notiz-Historie ist auch abgeschaltet. Die Beschränkungen kann der Nutzer aufheben, wenn er monatlich 5 US-Dollar (oder günstigere 45 US-Dollar im Jahr) für das Premium-Konto von Evernote ausgibt.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple iPad. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple iPad. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Apple iPhone und Apple iOS.

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Beiträgeinsgesamt 6 Beiträge

Zitat: bei iPad gibt es keinen Taskmanager Doch, den gibt es: zwei Mal den Home-Button drücken und es erscheint unten eine Leiste mit den geöffneten Programmen. Dann lange...

werde ich mal schauen und probieren. Wahrscheinlich ist mein Grundproblem, nämlich vom iPad aus 2 Notizbücher zu nutzen (ich meins, meine Frau Ihres) nicht gelöst. Einen tollen Lösungsvorschlah habe ich...

Schau mal im Appstore, da müsste es verschiedene Taskmanager mit unterschiedlichen Funktionen geben. Kann dir leider keinen empfehlen, da ich selbst kein iPad besitze.

bei iPad gibt es keinen Taskmanager

Eventuell hilft hier ein Taskmanager. Damit lassen sich Anwendungen bei Bedarf auswählen und beenden.

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