Preisgabe umfassender Informationen
Wikileaks: US-Regierung fordert Twitter-Daten
Die US-Regierung hat den Kommunikationsdienst Twitter aufgefordert, Daten von Wikileaks-Aktivisten weiter zu reichen. Angeblich wurden auch Facebook und Google gebeten, Informationen preis zu geben.
Der Kampf der US-Regierung gegen Wikileaks macht neue Schlagzeilen. Die isländische Parlaments-Abgeordnete Birgitta Jonsdottir erhielt in der letzten Woche eine Mitteilung von Twitter. Darin wurde Jonsdottir mitgeteilt, dass die US-Regierung von der Mikroblogging-Plattform die Herausgabe ihrer Twitter-Tweets seit dem 1. November 2009 fordere.
Die US-Regierung hat es dabei nicht nur auf den Wortlaut der Nachrichten abgesehen. Gefordert werden auch Angaben zum verwendeten Nutzernamen, Nicknamen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, IP-Adressen, Details zu genutzten Kreditkarten und weitere Verbindungsdaten. Die Daten sollen in laufenden Ermittlungen verwendet werden.
Angeblich auch Facebook und Google-Daten eingefordert
Neben Jonsdottir sind auch andere Wikileaks-Aktivisten und Informaten, die mit der Whistleblowerer-Plattform in Verbindung stehen, ins Visier der Ermittler geraten. So wurden auch der US-Soldat Bradley Manning, der niederländische Hacker Ron Gonggrijp, der US-amerikanische Programmierer Jacob Applebaum angeblich von Twitter über die Anfrage ihrer Daten von der US-Regierung informiert. Manning sitzt derzeit in Haft, weil ihm vorgeworfen wird, geheime Daten, unter anderem die jüngst veröffentlichen Depeschen, an Wikileaks weitergegeben zu haben.
Neben Twitter seien angeblich auch Facebook und Google von der US-Regierung gebeten worden, Informationen über Wikileaks-Aktivisten preiszugeben. Einem Bericht des britischen Guardian zufolge hätte die Whistleblower-Plattform die Internet-Firmen aufgefordert, Details über entsprechende Anfragen offen zu legen. Sowohl Google und Facebook als auch Twitter haben bisher keinen Kommentar zu den vermeintlichen Forderungen der US-Regierung abgegeben.

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Unter den Wikileaks-Aktivisten, die ihre Twitter-Daten offen legen sollen, ist auch eine isländische Abgeordnete. Die Regierung in Reykjavik hat sich deshalb mit dem US-Botschafter unterhalten. Unterdessen erklärte der Wikileaks-Anwalt Mark Stephens, dass die Anordnung der US-Regierung auch alle Twitter-Follower betreffe.
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insgesamt 1 BeitragJa, ja, so sind sie anscheinend, die Amerikaner: " Bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt. ". Alternativ: " Bist Du nicht willig, so stell ich Dich kalt. ". Da die Wikileaks-Aktivisten...