Das Bad muss nicht mehr selber geputzt werden

Gadget-Globus: iRobot bringt kleinen Bodenreinigungsroboter

Gadget-Globus: iRobot bringt kleinen Bodenreinigungsroboter Kleine Roboter-Staubsauger sind eigentlich keine Neuigkeit mehr. Seltener dagegen sind Roboter, die nicht saugen sondern wischen. Auf der CES stellt iRobot jetzt einen sehr kleinen Bodenreinigungsroboter vor.

Staubsaugen oder Boden wischen ist eine Tätigkeit, die wahrscheinlich wenigen Leuten viel Spaß macht. Einige Hersteller haben deshalb Roboter entwickelt, die diese Aufgaben übernehmen. Dabei gibt es Roboter, die die Räume mittels Laser-Technik vermessen, um so Hindernisse zu umfahren.

Werbung

Sauberes und schmutziges Wasser bleiben getrennt

Der iRobot Scooba 230 nutzt die iAdpapt Responsive Cleaning Technology, um die Fließen, das Paket oder das Linoleum sauber zu wischen. Mittels Sensoren wird die Umgebung dabei 64mal pro Sekunde überprüft. Mit Hilfe von verschiedenen Bewegungsarten soll so der gesamte Boden gründlich gesäubert werden.

Bei der Bodenreinigung wird dabei nur sauberes Wasser verwendet, da das Schmutzwasser nicht mit dem sauberen Wasser vermischt wird. Der Scooba 230 soll nach Angaben von iRobot so bis zu 97 Prozent der üblichen Haushalts-Bakterien entfernen. Dabei reicht die Wassermenge für eine Fläche von rund 14 Quadratmetern.

Kleinstes Modell von iRobot

Durch seine kompakte Größe soll er auch gut kleine Ecken und schwer zugängliche Stellen säubern können. Der Scooba 230 ist etwa 9 Zentimeter hoch und besitzt einen Durchmesser von rund 16,5 Zentimetern. Damit ist er nicht nur der neueste, sonder auch der kleinste Bodenreinigungsroboter von iRobot.

Die Bedienung ist sehr einfach: Der Nutzer muss einfach nur Wasser einfüllen und auf "Clean" drücken. Mit Licht- und Ton-Signalen macht der Scooba deutlich, wenn er fertig gewischt hat. Danach kann das schmutzige Wasser einfach abgegossen werden. Die unten angebrachten Bürsten lassen sich auch ohne Werkzeug entfernen und können so einfach gesäubert werden.

Damit der Scooba 230 auch wirklich nur den gewünschten Raum sauber wischt, erzeugt die Virtual-Wall-Technologie einen unsichtbaren Strahl. Diesen wird der Roboter nicht überschreiten und kann somit nicht aus Versehen den Teppich nass machen. Außerdem verhindern weitere Sensoren, dass der Roboter Treppen herunterfällt.

Ein Vorgänger-Modell des Scoobas hat netzwelt bereits getestet. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre dürfte sich die Technologie allerdings weiterentwickelt und verbessert haben, so dass das damalige Fazit nicht ohne Weiteres auf die neue Version übertragen werden kann.

Links zum Thema

Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Wasser ür nur 14qm ist definitiv zu wenig. Und 9cm Höhe zu viel. Über den Preis und die Akkuzeit schweigt sich der Hersteller noch aus. Hm, ich glaube das wird so nix.

Kommentieren