Netzwelt erklärt die Funktionen zum Schneiden von Bild und Ton.
Premiere Pro CS5: Im Paket mit Encore und OnLocation
Die Bearbeitung von Filmen gilt als Königsdisziplin für Multimedia-Programme: Schon viele IT-Unternehmen wie Microsoft oder Apple haben sich daran versucht, die Komplexität des Videoschnitts in ein Programm zu packen, das sich auch für Einsteiger leicht bedienen lässt. Die stetig steigende Leistung der Heim-PCs und Macintosh-Rechner hat dazu beigetragen, dass mittlerweile auch enorm aufwändige Operationen zu Hause durchgehört werden können. Sogar die Erstellung eigener DVDs ist mittlerweile fast ein Kinderspiel.
Inhaltsverzeichnis
- 1Preis und Lizenzen
- 2Sauber und schnell
- 3Fenster und Schnitt
- 4Filter, Formate & Co.
- 5DVDs mit Encore CS5
- 6Kamera & OnLocation
- 7Fazit
Der IT-Konzern Adobe bietet mit Premiere Express und Premiere Elements zwei Anwendungen an, das sich vornehmlich an Neulinge im Bereich Schnitt richten. Der Fokus der Entwickler liegt aber eindeutig auf dem großen Bruder Premiere Pro: Mit dem Programm kämpft Adobe seit Jahren gegen Final Cut aus dem Hause Apple um professionelle Kunden, etwa in den großen Hollywood-Filmstudios. Gestartet ist Premiere bereits 1990, als schon das Abspielen von einfachen Filmen für Computer eine gigantische Herausforderung war. In der Adobe Creative Suite 3 wurde Premiere Pro erstmals für die breite Öffentlichkeit ausgeliefert.
Preis und Lizenzen
Premiere Pro ist Bestandteil der Creative Suite 5 Production Premium (Straßenpreis ca. 2300 Euro) und der Creative Suite 5 Master Collection (Preis ca. 3800 Euro). Wer die Anwendung getrennt beziehen will, muss dafür eine ganze Stange Geld hinlegen: Mit knapp unter 1000 Euro verlangt Adobe für Premiere Pro bisher den höchsten Einzelpreis aller Creative-Suite-Komponenten. Eine verbilligte Ausgabe für Schüler, Studenten und andere Personen in Lehre und Forschung existiert - anders als von Adobe gewohnt - nicht. Stattdessen wird ein Rabatt nur auf die Creative Suite 5 Production Premium gewährt, die dann aber mit etwa 370 Euro recht günstig ist. Adobe Premiere Pro CS5 läuft als 64-bit-Programm unter Microsoft Windows Vista sowie Windows 7. Das Betriebssystem Apple Mac OS X wird den Versionen 10.5 sowie 10.6 unterstützt.
Für alle Nutzer, die noch nicht gänzlich vom Erwerb einer Lizenz für Premiere Pro überzeugt sind, bietet der Hersteller Adobe eine 30-Tage-Testversion an. Für den Download, der mit knapp 1,9 Gigabyte allerdings so groß wie kein anderes Programm aus der Adobe Creative Suite ausfällt, ist lediglich die Registrierung einer Adobe ID notwendig. Die Systemanforderungen von Premiere Pro sind recht hoch: Da die Anwendung nur als 64-bit-Programm zur Verfügung steht, ist ein moderner Core-Prozessor von Intel oder eine gleichwertige Alternative von AMD mit nativer 64-bit-Unterstützung vorgeschrieben. Als Betriebssystem kann Mac OS X in Version 10.5 oder 10.6 dienen, genau wie Microsoft Windows Vista oder das neuere Windows 7.






