Das Programm will sich gegen QuarkXPress und Co. behaupten
InDesign: Layout und Desktop-Publishing für Experten
Adobe Indesign ist ein Desktop-Publishing-Programm, das sich auch gut für Einsteiger eignet. Die Bedienung ist relativ einfach und die Software besitzt kaum Schwächen. Zu den Nachteilen zählt die geringe Unterstützung von Dateitypen außerhalb der Creative Suite. Für das Programm spricht dagegen die Möglichkeit Elemente frei positionieren zu können.
Inhaltsverzeichnis
- 1Preis und Lizenzen
- 2Fenster und Module
- 3Neue Datei und Format
- 4Ziel von Bibliotheken
- 5Eine Datei bearbeiten
- 6Drucken und Kontrollen
- 7Fazit
Die gängigen Textverarbeitungen wie Microsoft Word oder OpenOffice.org Writer haben so viele Funktionen, dass wahrscheinlich nicht einmal alle Entwickler mit dem Programm perfekt zurechtkommen. Trotzdem fehlt den Anwendungen eine wichtige Eigenschaft: Sie erlauben nicht das freie positionieren von Elementen auf der Seite, sondern arbeiten meist zeilenorientiert. Für das Layout anspruchsvoller Magazine, Bücher, Flyer und so weiter ist die freie Positionierung aber unerlässlich, damit das Druckergebnis perfekt wird.
Adobe hat mit InDesign ein Programm im Portfolio, das alle Aspekte des Desktop-Publishing abdecken soll. InDesign ist Bestandteil der Creative Suite 5, aber nicht das erste DTP-Programm von Adobe: Die Software PageMaker wurde zunächst von dem Unternehmen Aldus entwickelt und kam mit der Übernahme dann zum kalifornischen IT-Konzern, der PageMaker bis 2004 gepflegt hat. Die Neuentwicklung von InDesign 1.0 aus den Jahren 1999 bis 2001 war der Tatsache geschuldet, dass Adobe seine DTP-Software besser gegen den Marktführer QuarkXPress positionieren wollte - was rückblickend aber nur kaum gelungen ist.






