Dauerleistung: 4.500 Watt
Paradigm Signature Sub 2: Monster-Subwoofer im Test
Laut der kanadischen Firma Paradigm handelt es sich beim Signature Sub 2 um den "stärksten Subwoofer der Welt". Das wollte netzwelt genau wissen und drehte auf, bis der Putz von den Wänden bröckelte. Und tatsächlich: Dieses Bassmonster stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. Ein erschütternder Ohrenzeugenbericht.

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Rekordverdächtige Technik
Dieser Subwoofer sprengt alle Grenzen, allein sein Gewicht ist ein Rekord für die Ewigkeit: 106 Kilogramm - da sehen selbst Möbelpacker mit Kreuzen in Fußballtorgröße alt aus. Gleich sechs Treiber mit je zehn Zoll verrichten ihre Arbeit in dem 62,2 x 60,4 x 57,8 Zentimeter großen Basswürfel, während die Digitalendstufe atemberaubende 4.500 Watt Dauerleistung zur Verfügung stellen kann. Rekordverdächtig ist auch der Preis: 8.000 Euro möchte Paradigm für den Signature Sub 2 haben.
Und noch etwas Kurioses gibt es zu vermelden: Da der Signature Sub 2 über so extrem starke Magneten verfügt, darf er nicht in Flugzeugen transportiert werden, sondern kommt mit dem Schiff nach Europa. Auch das hat netzwelt noch nie gehört. Seine Power schöpft der Aktivbass aus der gigantischen Verstärkerleistung und der insgesamt sehr großen Membranfläche. Die Chassis können Spitzenhübe von bis zu fünf Zentimetern vertragen, was ebenfalls rekordverdächtig ist.

Die dreieckige Abstrahl-Anordnung hebt die entstehenden Beschleunigungsenergien geschickt auf, wodurch der Sub 2 auch bei extrem hohen Lautstärken weder wandert noch vibriert. Bemerkenswert ist zudem der angesichts dieser immensen Leistung verhältnismäßig geringe Stromverbrauch - je nach Lautstärke zwischen 28 und 360 Watt. Der Stand-by-Verbrauch liegt mit knapp fünf Watt jedoch ein bisschen zu hoch.
Ausstattung
Eine Power-Leuchte und einen Netzschalter suchen die Testredakteure auf dem Anschlussfeld vergeblich. Denn der schwere Kanadier schaltet sich automatisch von selbst ein, sobald ein Audiosignal ankommt. Raffiniert findet netzwelt außerdem, dass ein zweipoliger Netzstecker und ein Opto-Übertrager hinter den Audioeingängen Knacken und Brummen beim Ein- und Ausschalten eliminieren.
Im Lieferumfang befindet sich neben einem Messmikrofon auch noch eine spezielle Software namens "Perfect Bass Kit", die die Akustik an bis zu zehn Stellen im Raum erfasst. Das verringert unangenehme Dröhngeräusche. Dafür braucht man allerdings einen PC mit zwei USB-Schnittstellen, da sich am Subwoofer selbst keine Filter anpassen lassen. Die Korrekturen werden allerdings im Subwoofer gespeichert, so dass der Rechner nur beim Einmessen angeschlossen sein muss. An eine Fernbedienung haben die Entwickler aber leider nicht gedacht, folglich muss man Arbeitsfrequenz und Lautstärke am Gerät selbst einstellen.

