Aus der Adobe Creative Suite

Adobe Illustrator: Der reinrassige Vektoreditor im Test

Adobe Fireworks beweist, dass eine Verbindung aus Bildbearbeitung für Pixel- und Vektorgrafiken zumindest für Webdesigner durchaus gelingen kann. Das Adobe-Produkt Fireworks ist eigentlich ein Zwitter aus Adobe Photoshop, das seit jeher als Industriestandard für die Nachbearbeitung von Pixelgrafiken geht, sowie Adobe Illustrator. Letztere Anwendung konzentriert sich voll und ganz auf Vektorgrafiken - und hat dabei den Anspruch, die gewohnten Werkzeuge aus dem Fotobereich auch für Grafiken und Layouts verfügbar zu machen. Netzwelt zeigt, was das Programm zu bieten hat.

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Illustrator CS5 - Mit Illustrator lassen sich Vektorgrafiken fast wie mit Photoshop bearbeiten. (Bild: Netzwelt)
Mit Illustrator lassen sich Vektorgrafiken fast wie mit Photoshop bearbeiten. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Preise und Lizenzen
  2. 2Der FreeHand-Modus
  3. 3Druck, Web und Mobil
  4. 4Die Werkzeuge nutzen
  5. 5Galerie: IS- und PS-Filter
  6. 6Fazit

Preise und Lizenzen

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Illustrator ist eines der wenigen Programme, das in jeder Ausgabe der Adobe Creative Suite 5 enthalten ist. Egal ob der Nutzer also die kleine Ausgabe "Design Premium" oder die teure "Master Collection" erstanden hat, verfügt er bereits über eine Kopie des Adobe Illustrator CS5. Wer das Programm separat erwerben will, muss im Vergleich zu den anderen Creative-Suite-Komponenten überproportional viel Geld zahlen: Mit über 820 Euro Straßenpreis lohnt es sich kaum, eine Einzellizenz für die Anwendung zu kaufen. Für Schüler und Studenten gibt es wie gewohnt satte Ermäßigungen: Hier kostet Adobe Illustrator etwa 260 Euro.

Die Testversion, die Adobe jedem Nutzer für 30 Tage zur Verfügung stellt, ist mit 5,3 Gigabyte (Mac-Version) auch nicht gerade klein - das Herunterladen kann hier auf Grund der gelegentlich langsamen Adobe-Server mehr als eine Stunde dauern. Recht hungrig gibt sich Illustrator CS5 im Bezug auf die Ressourcen: Es wird empfohlen, mindestens einen Computer mit 2-Ghz-Prozessor zu besitzen und ein Gigabyte Arbeitsspeicher frei zu haben. Selbst auf modernen PCs ist das - wenn mehrere Anwendungen parallel laufen - nicht immer der Fall. Leider haben die Entwickler bei Adobe es versäumt, wie bei anderen CS-Programmen die moderne 64-bit-Technologie zu implementieren. Sowohl unter Windows XP, Vista und Windows 7 als auch unter Mac OS X 10.5 und 10.6 ist selbst die neueste Version nur für den Betrieb im 32-bit-Modus zertifiziert.

Wie gewohnt ist die eigentliche Installation des Programms recht schnell erledigt und brachte im Test keine Probleme. Mindestens 1,7 Gigabyte werden auf der Festplatte belegt, höchstens sind es 2,3 Gigabyte.

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