Für Tüftler und Sparer

170 Euro: Billig-Tablet Pearl Touchlet im Test

Versandhändler Pearl bringt mit dem Touchlet einen sieben Zoll großen Tablet-Computer für vergleichsweise günstige 170 Euro auf den Markt. Die Spezifikationen lesen sich dabei äußerst überzeugend: WLAN-Unterstützung, Android 2.2 und ein 800 Megahertz starker Prozessor. UMTS kann via USB-Stick nachgerüstet werden. Die Tücken liegen beim Gerät aber im Detail.

Pearl Touchlet X2: Das Pearl Touchlet ist ein vergleichsweise günstiger 7 Zoll Tablet-Computer. In Punkto Bedienung und Ausstattung offenbart er aber große Mängel. Zum Video: Pearl Touchlet X2

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Für die Preisklasse überraschend gut
  2. 2Bedienung: Resistiver Bildschirm mindert den Komfort
  3. 3Software: Android 2.2 ohne Flash und Market-Zugang
  4. 4Funktionsumfang: UMTS-Installation kompliziert
  5. 5Leistung: Annehmbare Arbeitsgeschwindigkeit
  6. 6Fazit: Für Tüftler eine Option, alle anderen Finger weg
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Verarbeitung: Für die Preisklasse überraschend gut

Die erste Überraschung im Test erlebt die netzwelt-Redaktion bereits beim Auspacken des Pearl Touchlet: Trotz des geringen Preises ist das Gerät solide verarbeitet und wirkt robust. Dank der gummierten Rückseite liegt das Touchlet angenehm in der Hand und ist mit einem Gewicht von rund 396 Gramm kaum schwerer als Samsungs Galaxy Tab. Mit einer Tiefe von 16 Millimetern ist es aber deutlich dicker als das ebenfalls sieben Zoll große Samsung-Tablet.

Auf der Rückseite ist das Android-Logo eingestanzt, was dem Touchlet optisch ein wenig Pepp verleiht. Die Rückseite wird durch vier Schrauben mit dem Touchscreen verbunden. Die Schrauben sind durch Gumminoppen für den Nutzer eigentlich unsichtbar, im netzwelt-Test hatten sich aber drei der vier Noppen schon nach wenigen Sekunden gelöst und den Blick auf die Schraublöcher freigegeben. Nicht schön, aber auch kein wirkliches Manko. Weitaus ärgerlicher: Sowohl das Datenkabel als auch der Netzstecker hinterließen beim Test nicht den robustesten Eindruck. Beim Datenkabel wackelte einer der Stecker bereits nach geringer Beanspruchung.

Pearl Touchlet im Test

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Pearl Touchlet im Test - Das Pearl Touchlet ist ein 7 Zoll großer Tablet-Computer.
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Das Pearl Touchlet ist ein 7 Zoll großer Tablet-Computer.

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Pearl Touchlet im Test - An der Seite befindet sich ein USB-Anschluss.
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An der Seite befindet sich ein USB-Anschluss.

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Pearl Touchlet im Test - An der Oberseite findet sich zudem ein microSD-Speicherkartenschacht.
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An der Oberseite findet sich zudem ein microSD-Speicherkartenschacht.

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Pearl Touchlet im Test - Mit 16 Millimetern ist das Gerät deutlich dicker als Samsungs Galaxy Tab.
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Mit 16 Millimetern ist das Gerät deutlich dicker als Samsungs Galaxy Tab.

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Pearl Touchlet im Test - Auf der Rückseite des Gerätes ist ein Androide eingestanzt.
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Auf der Rückseite des Gerätes ist ein Androide eingestanzt.

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Pearl Touchlet im Test - Statt Sensortasten verfügt das Touchlet über physikalische Bedientasten.
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Statt Sensortasten verfügt das Touchlet über physikalische Bedientasten.

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Pearl Touchlet im Test - Das Display ist resistiv und reagiert nur auf starkes Fingerdrücken.
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Das Display ist resistiv und reagiert nur auf starkes Fingerdrücken.

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Pearl Touchlet im Test - Der Browser kann trotz Android 2.2 keine Flashinhalte wiedergeben.
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Der Browser kann trotz Android 2.2 keine Flashinhalte wiedergeben.

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Pearl Touchlet im Test - Statt dem Android-Market müssen Nutzer sich ihre Apps via AndroidPit laden.
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Statt dem Android-Market müssen Nutzer sich ihre Apps via AndroidPit laden.


Bedienung: Resistiver Bildschirm mindert den Komfort

Das Hauptmanko des Pearl Touchlet ist der resistive Bildschirm. Diese Art von Touchscreens ist nicht unmittelbar für die Bedienung mit der Hand ausgelegt, sondern lässt sich besser mit einem Stift steuern. Eine Steuerung mit dem Finger ist zwar möglich, jedoch nicht immer präzise. Zudem muss der Nutzer kräftig drücken. Multitouch unterstützt das Display nicht. Ein Eingabestift liegt dem Touchlet nicht bei, stattdessen muss der Nutzer ihn sich selbst besorgen, wenn er mit der Fingereingabe nicht zurecht kommt.

Besonders nervig: Die virtuelle Tastatur braucht nach einer Eingabe teilweise sehr lang um diese vorzunehmen. Ungeduldige Nutzer, die nun wiederholt auf den jeweiligen Button drücken, haben dann nach einigen Sekunden das jeweilige Zeichen mehrfach eingetippt. Auch bereitete der Power-Button beim Testgerät Probleme. Wurde die Taste zum Entsperren des Bildschirms gedrückt, flackerte der Schirm kurz auf und wurde dann wieder schwarz. Erst beim längerem Halten der Taste wurde der Entsperrbildschirm problemlos aufgerufen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Tablet-PC hier.

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Beiträgeinsgesamt 4 Beiträge

der usb stecker bricht sehr leicht ab und auch im gerät. reparatur fast unmöglich

Archos hatte ich das 101 getestet und es war grottig. bereits die vorinstallierte software ist abgeschmiert ohne grund es war extrem langsam, die akkulaufzeit unter aller sau und hab mir jetzt das x2 geholt wo...

@harrybrot: Ein Archos-Tablettest findest du bereits unter folgenden Link: http://www.netzwelt.de/news/80719-android-pmp-archos-5-internet-tablet-kurztest.html

bitte testet auch mal die tablets von archos, diese sollten trotz aktuell schlechter verfügbarkeit bei der gebotenen ausstattung eine günstige alternative sein. danke! .

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