Multimediawürfel unter der Lupe
Internet auf dem Fernseher: Boxee Box im Test
Klein, schön, talentiert: Die Boxee Box von D-Link will sich als Multimedia-Zuspieler für Flachbildfernseher etablieren. Was sind die Vor- und Nachteile? Netzwelt hat die Fähigkeiten der kleinen Streaming-Hardware überprüft.
D-Link Boxee Box: Wer mit seinem Fernseher auf Internetinhalte zugreifen möchte, findet mittlerweile eine Vielzahl von Geräten auf dem Markt. Hersteller D-Link bringt nun eine Streaming-Hardware auf den Markt, die nicht nur durch das gelungene Design auffällt. Zum Video: D-Link Boxee Box
Inhaltsverzeichnis
- 1Design und Open Apps
- 2Open Apps und Internet-Filme
- 3TV-Shows und freier Browser
- 4Bedienung und Media Player
- 5Netzwerkfähigkeiten und soziale Netzwerke
- 6Fazit: Multimedia satt zum angemessenen Preis
Wenn es um die Portierung von Internet-Inhalten auf Flachbildfernseher geht, konkurrieren mittlerweile eine Menge an unterschiedlichen Geräten im Wohnzimmer um die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Da sind zum Einen die Flachbildfernseher selbst, die per App Webinhalte abrufen können. Zum Anderen aber auch Mini-PCs fürs Wohzimmer, internetfähige Blu-ray-Player, Receiver für den Fernsehempfang mit Mehrwert-Funktionen - oder eben Streaming-Geräte wie die Boxee Box.
Design und Open Apps
Die Multimedia-Hardware von D-Link basiert auf der freien Media-Software Boxee Box, die für Windows, Apple, Ubuntu Linux und auch Apple TV zur Verfügung steht. Im Grunde kann also auch jeder Anwender seine eigene Boxee Box zusammenstellen, indem er sich einen Mini-PC kauft und die Boxee Box-Software installiert. Auf die originelle Bauform muss er dann allerdings verzichten: Wo andere Hardware fürs Wohnzimmer eher wie ein Hifi-Baustein oder ein Router aussieht, hat D-Link die Boxee Box würfelförmig gestaltet. Im Wohzimmer stellt man das Gerät daher nur allzu gern auf das Sideboard anstatt die Hardware im Schrank zu verstecken.
Außerdem kann es die Ausstattung mit vielen Mini-PCs aufnehmen: Im Innern arbeitet der Intel-Chipsatz CE4100 mit einem 1,2 Gigahertz schnellen Atom-Kern, auch "Silverthorne" genannt. WLAN ist nach dem schnellen "N"-Standard verbaut, zwei USB-Eingänge, ein HDMI-Anschluss, optische und analoge Audio-Ausgänge sowie ein Schacht für SD- und SDHC-Karten komplettieren die Ausstattungsliste.
Internet auf dem Flat-TV: Boxee Box im Test
An der Seite ist ein Steckplatz für SD- und SDHC-Karten bis zu 32 Gigabyte eingebaut. Bild: netzwelt
Ethernet-Port, zwei USB 2.0-, ein HDMI-Eingang, eine optische und analoge Audio-Schnittstelle sind auf der Rückseite integriert. Bild: netzwelt
Die Boxee Box wird mit einer einfach aufgebauten Fernbedienung gesteuert. Bild: netzwelt
Mit den drei Tasten navigiert der Anwender schnell durch das Interface. Bild: netzwelt
Auf der Rückseite verbaut D-Link eine vollwertige QWERTZ-Tastatur. Bild: netzwelt

Habe die Boxee Box schon länger im Auge. Die Firmware soll recht schnell weiterentwickelt werden. Außerdem ist das Design der Box und Fernbedienung Hammer. Ich wäre ja zufrieden mit meiner PS3, aber bei einigen...