XING hat sich längst von seinem Business-Fokus verabschiedet

XING: Kontakte knüpfen mit der deutschen Nummer 3

Soziale Netzwerke gelten als der wichtigste Bestandteil des sogenannten Web 2.0. In Deutschland sind gemäß der AGOF-Erhebungen die VZ-Netzwerke mit den Marken SchülerVZ, StudiVZ und MeinVZ am beliebtesten - doch Facebook, bisher Nummer Zwei in Deutschland, holt mächtig auf. Betrachtet man den kommerziellen Erfolg der sozialen Netzwerke, liegt jedoch die Hamburger Firma XING mit dem gleichnamigen Portal ganz vorn. Was einst als Plattform für Geschäftsleute gestartet ist, hat sich längst zu einem breiteren Netzwerk für fast jeden berufstätigen Menschen entwickelt. Netzwelt erklärt, wie XING wirklich funktioniert.

?
?

XING - Das soziale Netzwerk XING ist längst nicht mehr nur für Business-Nutzer da. (Bild: Netzwelt)
Das soziale Netzwerk XING ist längst nicht mehr nur für Business-Nutzer da. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Das Standard-Konto
  2. 2Bilder und Interessen
  3. 3Sicherheit der Daten
  4. 4Neue Kontakte suchen
  5. 5Diskussionen bei XING
  6. 6Fazit

Das Standard-Konto

Werbung

Genau wie die anderen sozialen Netzwerke möchte Xing möglichst viele neue Nutzer gewinnen. Damit steht und fällt nicht nur der Erfolg des Unternehmens, das an der Börse notiert ist. Auch für den Nutzwert eines Netzwerks ist es wichtig, dass ein möglichst großer Teil von Freunden und Bekannten angemeldet ist. Die Registrierung macht Xing dem neuen Besucher leicht: Direkt auf der Startseite gibt es ein Formular, in das man seinen Vor- und Nachnamen sowie die E-Mail-Adresse und das gewünschte Passwort eingeben muss. Dabei sollte man nicht schwindeln: Im Test wurden Konten, die auf Erika oder Max Mustermann oder eine andere offensichtlich nicht existente Person angemeldet waren, nach nicht einmal zwölf Stunden von Xing wieder gelöscht. Immerhin wurde der Nutzer dabei über sein Fehlverhalten per E-Mail informiert.

Xing sendet nach der Anmeldung eine obligatorische E-Mail an die angegebene Adresse, damit diese ohne Zweifel bestätigt ist. Im nächsten Schritt möchte das Netzwerk noch wissen, ob es sich bei dem Teilnehmer um einen Mann oder eine Frau handelt, bei welcher Firma man gerade in welcher Position beschäftigt ist oder ob Jobangebote gesucht werden. Etwas unschön ist, dass Xing zwingend den Ort der Beschäftigung wissen möchte - so eine persönliche Angabe sollte eigentlich optional sein.

Das Standard-Konto ist kostenlos, aber es besitzt nur eingeschränkte Funktionen - etwa lassen sich damit keine Nachrichten an Mitglieder senden. Für das Premium-Konto mit allen Funktionen werden zwischen 4,95 Euro und 6,95 Euro im Monat fällig - je nach gewünschtem Abrechnungszeitraum. Der kleinste wählbare Zeitraum beträgt drei Monate.

Dabei muss sich der Anwender aber nicht sofort für einen Kontotyp entscheiden: In den ersten sieben Tagen besitzt auch das Standard-Konto alle Funktionen, sodass ein ausreichender Test möglich ist.

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Festplatte Samsung HomeSync Android-Mediaplayer mit Festplatte

HomeSync bringt Full HD-Inhalte aufs TV-Display, dient als Verteil- und Synchronisationsstation. Eingebaut in den Media Hub ist auch eine Festplatte.



Forum