Pro Haushalt eine Gebühr für alle Geräte
GEZ-Gebühren: Ab 2013 neue Rundfunkfinanzierung
Der 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag wurde von den Ministerpräsidenten der Länder unterschrieben und damit das neue Modell der GEZ-Gebühren beschlossen. Ab 2013 richtet sich der Beitrag nicht mehr nach den Geräten, sondern ist an die Wohnung geknüpft.
In Zukunft ist es für die Höhe der GEZ-Gebühr nicht mehr entscheidend, wie viele und welche Geräte in einem Haushalt zur Verfügung stehen. Stattdessen zahlen Bürger ab 2013 einen Beitrag pro Wohnung, in dem alle Nutzungsmöglichkeiten mit inbegriffen sind. Dazu zählen Fernsehen, Hörfunk, Telemedien, Computer und das Autoradio. Mehrfachbeitragspflichten in Haushalten entfallen damit ab 2013.
Öffentlich-rechtliche und private Sender unterstützen neues Modell
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk begrüßt die neue Finanzierung. So findet der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust den geplanten Rundfunkbeitrag "einfach gerecht". Eine ähnliche Meinung vertritt auch der ZDF-Intendant Markus Schächter. Er ist der Meinung, dass der Rundfunkbeitrag einfacher und effektiver sei und so für mehr Beitragsgerechtigkeit sorge. Mehr Gerechtigkeit sieht auch der Deutschlandradio-Intendant Willi Steul in dem neuen Modell.
Auch die privaten Sender stehen dem neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag positiv gegenüber. Jürgen Doetz, der Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT) bezeichnet den Vertrag als "konsequent und zeitgemäß". Denn die gerätebezogene Gebühr mache in Zeiten konvergenter Endgeräte seiner Meinung nach keinen Sinn mehr.


Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sucht die Nähe zum Bürger. Unter fuer-alle-da.de beantworten seine Mitarbeiter Fragen zu finanzpolitische Themen: Abwrackprämie, Bundesschatzbriefe oder Lohnsteuer - los geht's.
Die Ministerpräsidenten der Länder wollen Besitzer von internetfähigen Computern stärker zur Kasse bitten. Auch für Laptop und Smartphone werden den Plänen zufolge GEZ-Gebühren fällig. Die Volksvertreter diskutieren derzeit zwei verschiedene Abgabemodelle.
Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof schlägt in einem Gutachten vor, dass die Rundfunkgebühr anlässlich des neuen Rundfunkstaatsvertrages im Jahr 2013 reformiert wird. Zukünftig soll es nur noch eine Haushaltsabgabe unabhängig von der Anzahl der Empfangsgeräte geben.
Sollen die GEZ-Gebühren durch eine einheitliche Haushaltsabgabe ersetzt werden? Was halten Sie von dem Vorschlag, den Professor Paul Kirchhof in einem Gutachten im Auftrag von ARD und ZDF macht?
Jetzt ist es endgültig: Die GEZ-Abgabe wird reformiert. Wie die Ministerpräsidenten der Bundesländer beschlossen haben, wird künftig nur noch pro Haushalt gezahlt, eine Abgabe pro Geräte fällt weg.
Internet- und Computerkonzerne würden den klassichen Medien ihre Geschäftsmodelle diktieren. ZDF-Intendant Markus Schächter übte auch scharfe Kritik an der Bezahl-Plattform HD+.
Wie in jedem neuen Jahr treten auch 2013 allerlei neue Gesetze, Gesetzesänderungen und Verordnungen in Kraft. Netzwelt verrät, was sich zum Jahreswechsel für Technik-Fans ändert.





Beiträge
insgesamt 15 BeiträgeDas sind Verbrecher und ihr lasst es zu ,anstatt auf die Barikarden zu gehen .. wie schaafe sag ich nur :X
Also, das ist das aller letzte. Für diesen TV- Schrott soll man auch noch abkassiert werden ! Wie heisst das in der Freien Wirtschaft so schön: Wer nichts liefert bekommt auch nichts !!!. Aber unseren sogenannten...
GEZ will Bürger künftig noch stärker ausforschen Zitat: Wer glaubt, mit der Haushaltsabgabe habe sich die GEZ erledigt, der irrt. Die GEZ stellt Hunderte neuer Leute ein – und...
Ich habe weder ein Fersehgerät noch einen PC, mit dem fernsehen könnte. Ein Radio im Auto, auch nur, weil es eingebaut war. Ich mag diese Angebote einfach nicht nutzen. Also: ich soll jetzt dreimal soviel...
Es ist viel schwieriger Geld zu verdienen als es einfach abzubuchen und Gottschalk und Co für fast nix in den Hals zu schmeißen!