Watson tritt im Februar bei Jeopardy an

Mensch gegen Maschine: IBM-Computer fordert Jeopardy-Gewinner heraus (Update 4)

Nach vier Jahren Entwicklungszeit tritt IBMs Supercomputer Watson in der Quizshow Jeopardy gegen menschliche Kandidaten an. Das Duell "Mensch gegen Maschine" wird vom 14. bis zum 16. Februar im US-amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt. Die Gegner des IBM-Computers sind dabei die erfolgreichsten Jeopardy-Kandidaten aller Zeiten, Ken Jennings und Brad Rutter.

In Runde 1 des Duells Mensche gegen Maschine konnte sich IBMs Supercomputer Watson noch nicht absetzen. (Bild: Screenshot)
In Runde 1 des Duells Mensche gegen Maschine konnte sich IBMs Supercomputer Watson noch nicht absetzen. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1IBM hofft Technik in den Alltag bringen zu können
  2. 2Update 14. Januar: Watson deklassiert menschliche Kandidaten im Testlauf
  3. 3Update 15. Februar: Watson und Rutter nach erstem Duell gleich auf
  4. 4Update 16. Februar: Watson setzt sich ab
  5. 5Update 17. Februar: Watson gewinnt mit deutlichem Vorsprung

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Das Duell verspricht spannend zu werden: IBM hat bereits mehrfach demonstriert, dass die Entwickler in der Lage sind Computer zu entwerfen, die Menschen in Duellen schlagen können. 1997 bezwang etwa der Supercomputer "Deep Blue" den Schachweltmeister Garry Kasparov. Allerdings kam den Programmierern damals entgegen, dass das Schach-Spiel von relativ starren Regeln geprägt ist und Spielzüge im Voraus berechnet werden können.

Bei Jeopardy muss der Computer dagegen Antworten analysieren und die richtige Frage darauf stellen. Die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz, die dazu in der Lage ist, ist wesentlich aufwendiger. Denn die Maschine muss beispielsweise auch sprachliche Besonderheiten wie Rätsel oder Ironie verstehen. Schließlich soll Watson vollkommen autark, ohne menschliche Hilfe oder Internetzugang, gegen die Kandidaten antreten.

IBM hofft Technik in den Alltag bringen zu können

Für eine Antwort soll der Supercomputer laut IBM nur drei Sekunden benötigen. Viel Zeit zum Nachdenken wird Watson auch nicht erhalten. Denn mit Jennings und Rutter treten die bislang erfolgreichsten Jeopardy-Spieler gegen Watson an. Jennings gewann zwischen 2004 und 2005 ganze 74 Spiele in Folge. Rutter räumte bei der TV-Show den bislang höchsten Geldpreis von 3,2 Millionen US-Dollar ab.

IBM ist dennoch optimistisch, dass Watson das Turnier gewinnen wird. Sollte sich die Technik als praxistauglich erweisen, sieht das Unternehmen Anwendungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen, in der Tourismusbranche oder bei der Kundenbetreuung im Internet oder am Telefon. Der Computerhersteller hatte bereits 2009 angekündigt an einer Maschine zu arbeiten, die in der Lage ist an der TV-Show Jeopardy teilzunehmen.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Geil, da muss aber noch mehr gehen, erst wenn mein smartphone das gleiche kann, wird s richtig richtig spannend

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