"The Great Secret Santa"
Link-Wink: Wichteln 2.0 mit Twitter
Der vorweihnachtliche Brauch des Wichtelns wird ins digitale Zeitalter übertragen. So können Twitter-Nutzer dank "The Great Twitter Secret Santa" Geschenke mit Freunden über den Mikroblogging-Dienst austauschen.

Beim Wichteln wird für jedes Mitglied einer Gruppe ein anderes Mitglied - der Wichtel - zufällig gezogen und so bestimmt, wer wen beschenkt. Dabei bleibt die Ziehung meistens geheim, so dass niemand weiß, von wem er beschenkt wurde. Bei der neuen Version des Wichtelns besteht die Gruppe aus Twitter-Nutzern.
Mögliche Wichtel werden in eine Reihenfolge gebracht
"The Great Twitter Secret Santa" übernimmt dabei das Verlosen. Nachdem sich Twitter-User bei dem Wichtel-Dienst angemeldet haben, werden ihre Namen in einen virtuellen Topf mit möglichen Wichteln gegeben. Dabei sind die möglichen Wichtel Personen, denen der Nutzer selber folgt und die wiederum dem Nutzer folgen. Außerdem werden die möglichen Wichtel dann noch in eine Reihenfolge gebracht, die sich nach der Häufigkeit der Verbindungen richtet. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Nutzer gezogen werden, die sich untereinander gut kennen.
Die Anmeldung ist nur noch bis zum 11. Dezember möglich. Wer also mitmachen möchte, sollte sich schnell anmelden und noch möglichst viele Follower animieren auch mitzumachen. Am 13. Dezember erfahren Teilnehmer dann, wen sie "gezogen" haben und können sich auf die Geschenksuche machen. Dabei soll das Geschenk nicht mehr als 15 Dollar - etwa 11 Euro - kosten.
Am Ende erfahren Nutzer den Twitter-Namen des Wichtels
Laut einem Beitrag bei Mashable wurde die Idee bei einer Diskussion darüber, wie man alte Traditionen einen digitalen Mehrwert geben könne, geboren. Außerdem sagte Jason DeRoner, einer der drei Entwickler, dass manche Teilnehmer vorhaben, das Geschenk nicht zu schicken, sondern persönlich zu überreichen.
Eine Garantie, dass auch jeder etwas bekommt, kann der Great Twitter Secret Santa nicht geben. Allerdings heißt es in den FAQs, dass am Ende des Programms bekannt gegeben wird, wer der Wichtel war. So können sich Nutzer im Nachhinein bei ihm beschweren - am besten gleich über Twitter. Der Mikroblogging-Dienst wurde im September übrigens überarbeitet. Neben einem neuen Design wurden auch neue Funktionen entwickelt.
