Mastercard, Visa und Co. unter Beschuss
Operation Payback: Wikileaks-Anhänger starten Cyberattacken
Nach der Verhaftung von Wikileaks-Chef Julian Assange starten Internet-Aktivisten nun Hacker-Angriffe auf Organisationen und Unternehmen, die in den letzten Wochen gegen Wikileaks vorgegangen sind. So wurde unter anderem die Webseite der Kreditkartenunternehmen Mastercard und Visa sowie die Webseite der schwedischen Staatsanwaltschaft angegriffen.
Weitere Attacken auf die Webseiten des Internetbezahldienstes Paypal sowie des Versandhändlers Amazon sind geplant. Paypal sei das nächste Ziel, um Amazon erfolgreich anzugreifen sei die Gruppierung im Moment noch nicht stark genug, erklärte einer der Aktivisten gegenüber dem britischen Fernsehsender BBC. Unterdessen wurde in den Niederlanden ein 16-Jähriger verhaftet, der sich an den Attacken beteiligt hatte. Die Aktivistengruppe, die dem Sicherheitssoftware-Hersteller Panda Security zufolge aus der 4 Chan Internet-Community entstanden ist, führt koordinierte, so genannte Denial of Service-Attacken auf die Server der jeweiligen Webseiten durch. Dabei werden die Rechner durch Überlastung zum Absturz gebracht.

Interpol hat den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks Julian Assange zur Fahndung ausgeschrieben. Er wird wegen sexueller Vergehen in Schweden gesucht.
Das US-Außenministerium richtet den UNESCO Tag der Pressefreihet 2011 aus. Kritiker bemängeln, dass das Ministerium hierfür ungeeignet sei. Das beweise der Umgang mit der Enthüllungsplattform Wikileaks.
Die Wikileaks-Anhänger ändern ihre Strategie, angeführt von der Gruppe Anonymous starten sie die Operation Leakspin. Diese soll die wichtigsten Enthüllungen der Plattform im Internet publik machen.
Wikileaks-Gründer Assange ist dieses Mal selber von "geleakten" Informationen betroffen. Eine Datei mit Informationen zur Ermittlung gegen Assange war vorübergehend im Internet zugänglich.
Twitter muss einem Urteil eines US-Bundesgerichtes nach die Nutzerdaten verschiedener Wikileaks-Aktivisten offen legen. Das Gesuch der Behörden verletze nicht die Privatssphäre der Aktivisten entschied das Gericht. Die Betroffenen kündigen an, in Berufung zu gehen.
Wikileaks will gegen die Kreditkartenunternehmen Mastercard und Visa vor Gericht ziehen. Grund ist die Weigerung der Unternehmen, Spendengelder weiterzuleiten. Das Vorgehen verstoße gegen Wettbewerbsrecht, so Wikileaks.
Aufatmen bei Regierungen und Unternehmen - die Enthüllungsplattform Wikileaks ist gestoppt. Aufgrund von Geldmangel will die Plattform vorerst keine geheimen Dokumente mehr veröffentlichen. 





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insgesamt 2 Beiträge"People should not be afraid of their governments. Governments should be afraid of their people." V.
Jeff Jarvis hat sowas von Recht.