Einsteiger-Handy aus China

Smartphone inklusive Flatrate: Base Lutea im Test

Mit dem Lutea präsentiert der zur E-Plus-Gruppe gehörende Mobilfunkanbieter BASE sein erstes eigenes Smartphone. Gefertigt wird das Gerät vom chinesischen Hersteller ZTE. Erhältlich ist es in Verbindung mit einem Zwei-Jahres-Vertrag für 14 Euro im Monat, inklusive Internet-Flatrate. Netzwelt prüft, ob das Handy mit "eingebauter" Flatrate einen Blick wert ist.

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BASE Lutea: Mit dem Base Lutea präsentiert der Mobilfunkanbieter Base ein solides Einsteiger-Smartphone. Im Preis von monatlich 14 Euro ist bereits eine Internet-Flatrate enthalten. Zum Video: BASE Lutea

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Plastik soweit das Auge reicht
  2. 2Bedienung: Kleine Menü-Tasten
  3. 3Software: Kommt das Froyo-Update oder nicht?
  4. 4Leistung: Ordentliche Leistung trotz schwachen Prozessors
  5. 5Kamera: Auslösbar nur über den Touchscreen
  6. 6Multimedia: Geeignet für den Musikgenuss unterwegs
  7. 7Fazit: Solides Einsteiger-Smartphone
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Das Base Lutea basiert auf dem auf dem Mobil World Congress im Februar vorgestellten ZTE Modell Blade. Das Blade ist seit Anfang November auch in anderen europäischen Ländern erhältlich. In Großbritannien wird es vom Netzbetreiber Orange unter dem Namen San Francisco vermarktet. In Frankreich firmiert es dagegen unter dem Namen ZTE Blade. Der Hersteller verspricht bei dem Modell gute Leistung zu einem geringen Preis. Bei Base kostet das Lutea, den Preis für die Internet-Flatrate herausgerechnet, gerade einmal 96 Euro.

Verarbeitung: Plastik soweit das Auge reicht

Für den geringen Preis können Käufer keine hochwertigen Materialien erwarten. Das Base Lutea besteht nahezu vollständig aus Plastik und erinnert von Aussehen und Haptik her an Samsungs Einsteiger-Smartphone Galaxy 3. Wie das Konkurrenzprodukt ist auch das Lutea ganz in Schwarz gehalten. Die Rückseite des Gerätes fühlt sich ebenso wie beim Galaxy 3 ein wenig wie ein Stück Seife an, zieht Schlieren und Fingerabdrücke nahezu magisch an. Dementsprechend oft muss das Gerät gereinigt werden. Mit den Maßen 114 x 56 x 11,9 Millimetern ist das Smartphone aber äußerst handlich und passt bequem in die Hosentasche, wo der Nutzer es beim Gehen kaum spüren dürfte. Das Gewicht gibt der Hersteller mit 130 Gramm an, dies erscheint netzwelt aber deutlich zu hoch. Ein Blick auf die Waage ergab im Test nur ein Gewicht von 114 Gramm.

Die Akkuabdeckung lässt sich ohne großen Druck abnehmen und gibt den SIM- und microSD-Kartenslot frei. Die SIM-Karte kann nur gewechselt werden, in dem der Akku aus dem Gerät genommen wird. Ein Wechsel der microSD-Karte ist dagegen auch während des Betriebes möglich. Eine zwei Gigabyte fassende microSD-Karte liegt dem Gerät bereits bei. Ein häufiger Wechsel der Karte ist jedoch nicht zu empfehlen, die Verriegelung des Kartenschachts hinterließ im Test nicht den stabilsten Eindruck. Insgesamt wirkt das Gerät nicht wirklich robust. Zwar überstand es Stürze aus geringer Höhe unbeschadet, doch platzte dabei schon mal der Akkudeckel ab.

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