Drei Anlagen in Frankfurt eröffnet

Elektrofahrzeuge: Parkscheinautomat liefert auch Strom

In Frankfurt wurden die ersten Kombinations-Anlagen aus Parkscheinautomat und Stromtankstelle eröffnet. Insgesamt drei Anlagen wurden in der Stadt verteilt aufgestellt.

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Bisher sind dies bundesweit die einzigen Kombinations-Anlagen. Der Automat in der Frankfurter Innenstadt wurde unter anderem von der Oberbürgermeisterin Petra Roth am Montag in Betrieb genommen: "Frankfurt gehört in Sachen Elektromobilität deutschlandweit zu den Vorreitern. Mit den heute eröffneten Anlagen wird ein weiterer Meilenstein erreicht", erkärte Roth gegenüber der Presse.

Ein Euro zusätzlich pro Stunde

Um an dem Parkautomat Strom tanken zu können, müssen Nutzer das System zunächst über eine eigene Taste aktivieren. Anschließend wird die Park- und Ladezeit gewählt und bezahlt. Auf dem Parkschein befindet sich ein Barcode, der eingelesen werden muss. Daraufhin öffnet sich eine Klappe der Tanksäule und das Laden kann beginnen. Wenn der Ladevorgang nach der vorher bestimmten Zeit abgeschlossen ist, muss der Barcode zum Entfernen des Ladekabels erneut eingelesen werden.

Neben den anfallenden Parkgebühren kostet das Tanken pro Stunden einen Euro Servicepauschale zusätzlich - der Strom ist in der Pauschale mit inbegriffen. Bis zu 3,5 Kilowattstunden können dabei pro Stunde geladen werden. Elektrofahrzeuge können außerdem für unbegrenzte Zeit parken. Getankt wird der Mainova-Ökostrom "Novanatur".

Der Aufbau der Elektrotankstellen wurde vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Die ABGnova GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Mainova AG und der ABG Frankfurt Holding, hat die drei Anlagen geplant und installiert. Die Automaten gehören zu dem so genannten Frankfurter Modell. Darin ist unter anderem der Aufbau einer Tank-Infrastruktur geplant. Die Mainova AG plant laut dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Constantin H. Alsheimer bis 2011 rund 40 Mainova-Stromtankstellen in Frankfurt und Umgebung in Betrieb zu nehmen.

Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung einen Föderplan für Elektroautos beschlossen. Dieser sieht vor, dass bis zum Jahr 2020 eine Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland unterwegs sind. Im November diesen Jahres konnten Besucher der SEMA Show in Las Vegas ein umweltfreundliches Hybrid-Auto bestaunen, das komplett in 3D gedruckt wurde. "Urbee" lässt sich unter anderem mit Strom aufladen und ist damit ein weiteres Beispiel der Green IT. 

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