Viel Kontrast, wenig Bewegungsschärfe
Sony VPL-HW 15: Lichtstarker SXRD-Projektor im Test
Beim VPL-HW 15 handelt es sich um Sonys jüngsten SXRD-Projektor, der mit einem Listenpreis von 2.800 Euro auch Heimkino-Fans anzieht, die für die reflektive LCD-Projektionstechnik sonst wesentlich mehr Geld ausgeben müssen. Ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, zeigt der netzwelt-Test.
Inhaltsverzeichnis
- 1Handhabung
- 2Farbe und Licht
- 3Sehtest Standardsignale
- 4HDTV-Sehtest
- 5Fazit
Dennoch ist auch bei diesem neuen Sony-Projektor der Farbraum erweitert. Der lässt sich zwar von "Wide" auf "Normal" umschalten, doch das bringt nur minimale Verbesserungen. Effektiver arbeitet das Farbmanagement RCP, was "Real Color Processing" bedeutet. Dessen Bedienung ist aber sehr komplex und für Anfänger deshalb ungeeignet. Weiterhin fällt auf, dass die automatische Blende weiter verbessert wurde.
Handhabung
Zudem kann man nun unter sieben Gamma-Einstellungen wählen, die exakten Werte verschweigen allerdings Player wie auch Gebrauchsanleitung. Ansonsten gibt es an der Bedienung des Projektors kaum etwas auszusetzen, schön wären allerdings Direkttasten für die Eingänge gewesen. Auch die Tasten auf der Fernbedienung hätten ruhig noch etwas näher beieinander liegen dürfen. Besonders positiv: Selbst in der hohen Lampenstufe, die für 2,5 Meter große Leinwände reicht, ist der Beamer angenehm leise.
Farbe und Licht
Der "Kino"-Modus ist der farblich neutralste, hier ergibt sich ein dynamischer Kontrast von rund 23.000:1, weil die Iris die Helligkeit in dunklen Bildern fast auf ein Fünftel reduziert. Die zweistufige "Kinoschwarz plus"-Schaltung regelt zum Ausgleich das Gamma nach, was beim Wechsel von dunklen auf helle Szenen ein bis zwei Sekunden dauern kann.
Dank des hohen nativen Kontrasts von rund 5.000:1 bleibt die ausgezeichnete Bilddynamik bei uneingeschränkter Projektionshelligkeit erhalten, wenn man die automatische Blende deaktiviert. Die Farbtemperatur von Weiß liegt mit 7.100 Kelvin im Rahmen, weiße und graue Flächen erscheinen absolut gleichmäßig. Das ist bei vielen D-ILA- und LCD-Projektoren nicht der Fall, sie zeigen oft zu den Rändern zunehmende Verfärbungen und sichtbare Farbtemperaturabweichungen. Kontrastreiche Testbilder gelingen dem Sony-Beamer ohne Konvergenzfehler, feine Muster ohne störende Einfärbungen.


Und noch ein Full-HD-Projektor, der an der 1.000-Euro-Marke kratzt: Epsons EH-TW 2900. Der 1.200 Euro teure LCD-Projektor lockt nicht nur mit einem humanen Preis, sondern auch mit viel Ausstattung, guter Verarbeitung und Flexibilität bei der Aufstellung.
Premiere bei Mitsubishi: Mit dem HC 3800 bieten die Japaner erstmals einen preiswerten DLP-Projektor mit Full-HD-Auflösung an. Der 1.400 Euro teure Beamer ist mit seinen kompakten Maßen und seinem weiten Zoomfaktor auch für den mobilen Einsatz vorgesehen. Doch was zeigt er im Heimkino?
Benqs DLP-Projektor W 6000 ist seit Sommer 2009 auf dem deutschen Markt und soll laut Hersteller 2.800 Euro kosten. Im Internet findet man ihn ein knappes Jahr nach Markteinführung bereits für 2.000 Euro. Doch es gibt noch andere Gründe, die für seine Anschaffung sprechen.
Preislich überzeugt der Optoma HD 20 und auch auf dem Papier macht das Gerät einen guten Eindruck. Der netzwelt-Test zeigt, wie sich das Gerät in der Praxis schlägt.
Der Mitsubishi HC 7000 bietet außergewöhnlich gute Kontrast-Werte zu einem fairen Preis. Ob die Darstellung insgesamt überzeugt, zeigt der vollständige Testbericht.
Lichtstarker Projektor mit D-ILA-Technologie: Die Kontrastwerte des JVC DLA-HD 350 überzeugen, ob die restlichen Wiedergabe-Werte ebenfalls stimmen, zeigt der netzwelt-Testbericht.
Der LG AF 115-Beamer ist leistungsfähig genug, um auch bei großen Flächen bis über drei Metern Breite ein gleichbleibendes Bild darzustellen. Wie gut dieses Bild ist, zeigt der Test-Bericht.




