Kostenlose, hollywooderprobte Schnitt- und Editierungssoftware

Vorgestellt: Videos bearbeiten mit Lightworks 2010

Hobbyfilmer können sich freuen: Die professionelle Videosoftware Lightworks steht ab sofort als kostenloses Open-Source-Programm zum Download bereit. Heimanwender kommen dadurch in den Genuss eines hollywooderprobten Schnitt- und Editierprogramms. Durch die vielen Filter und Bearbeitungsfunktionen kommen anspruchsvolle Filmemacher voll auf ihre Kosten.

Lightworks 2010
Professionelle Video-Software zum Nulltarif: Lightworks 2010 (Bild: Editshare.com)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Installation und Programmstart
  2. 2Orientierung: Räume, Leisten, Behälter
  3. 3Videos bearbeiten
  4. 4Effekte einfügen
  5. 5Fazit: Profiprogramm auch für Heimanwender
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Kostenlose Schnittsoftware eignete sich bislang gut für das schnelle Bearbeiten von Filmmaterial und das Erzeugen eins eigenen Films. Anspruchsvolle Nutzer stießen jedoch schnell an Grenzen. Abhilfe schafft nun die erste Beta-Version von Lightworks 2010. Hollywoodhits wie Mission Impossible, The Departed oder Shutter Island wurden mit Lightworks editiert. Das Programm verarbeitet die Formate AVI, QuickTime, MXF, DPX und RED R3D, XDCAM HD, XDCAM EX, P2, AVC Intra, DNxHD, ProRes, DV, DVCPRO 50 und DVCPRO HD. Die Software arbeitet unter Windows XP, Vista und 7 und liegt nur mit englischer Programmoberfläche vor. Für den Betrieb benötigt die Software zudem die Matrox VFW-Codecs, die im Internet kostenlos zum Download bereitstehen.

Installation und Programmstart

Die Installationsdatei belegt 15,6 Megabyte Festplattenspeicher, das Programm selbst belegt gute 58 Megabyte. Nach der Installation zeigt der Desktop eine Verknüpfung zur Schnittsoftware. Beim ersten Programmstart steht die Wahl des Tastaturlayouts an. Zur Auswahl stehen Avid, Final Cut Pro und Lightworks. Diese Einstellung ist besonders für Umsteiger von Avid oder Final Cut auf Lightroom praktisch. Schnittneulinge wählen hier einfach Lightworks. Nun folgt die Wahl der gewünschten Bilder pro Sekunden und das Benennen des Projekts. 

Hinweis: Beachten Sie beim Importieren, dass das neue Projekt und das vorhandene Videomaterial die gleiche Bildwiederholungsrate haben müssen, da das Programm den Import andernfalls verweigert. 

Orientierung: Räume, Leisten, Behälter

Über die obere Menüleiste fügen Sie weitere Arbeitsoberflächen, sogenannte Räume, hinzu. Diese sorgen vor allem bei großen Projekten mit vielen verschiedenen Dateien für mehr Übersicht. Sämtliche angelegten Räume gehören dem aktuell geöffneten Projekt an. Alle Funktionen des Programms erreichen Sie über die linke Seitenleiste. Über die oberen beiden Schaltflächen nimmt das Programm die zu importierenden Videodateien auf. "Record" liest vorhandenes Material aus einer angeschlossenen Kamera aus, "Import" nimmt nach Auswahl und Klick auf "Start" bereits auf der Festplatte liegende Videos auf.

Für das komfortable Arbeiten mit vielen Videodateien empfiehlt sich das Anlegen eines Behälters, der sogenannten "Bin". Diese speichert Lightworks dauerhaft, indem Sie dem Fenster, dass geöffnete Datei-Fenster umbenennen, sodass dessen Schriftzug grün angezeigt wird. Der Doppelklick auf eine der Dateien öffnet ein Vorschaufenster. Benötigen Sie in einem Projekt mehrere Behälter, verwalten Sie diese über die "Racks", die sich in der Seitenleiste finden. Über die Leiste am unteren Programmrand bietet Lightworks Schaltflächen für Wiedergabe, Spulen, Stop und Bearbeitung.  

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Videoproduktion hier.

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