Auf Druck der US-Regierung

Wikileaks: Amazon schaltet Server ab (Update 2)

Amazon hat die Enthüllungsplattform Wikileaks von seinen Webservern verbannt. Medienberichten zufolge soll die US-Regierung Druck auf den Versandhändler ausgeübt haben. Wikileaks zeigte sich enttäuscht von Amazons Entscheidung und betreibt seine Webseite nun offenbar wieder von europäischen Servern aus.

Wikileaks bestätigt via Twitter die Abschaltung der Server durch Amazon. (Bild: Screenshot)
Wikileaks bestätigt via Twitter die Abschaltung der Server durch Amazon. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1"Hört auf Bücher zu verkaufen"
  2. 2Update 1, 3. Dezember 9.56 Uhr: Amazon dementiert politischen Druck
  3. 3Update 2, 3. Dezember 11.24: Wikileaks nun über Wikileaks.ch erreichbar
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Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks Julian Assange ist für sie nicht zu fassen. Seine Mitarbeiter und seine Quellen sind weitestgehend unbekannt. Nun will die US-Regierung offenbar wenigstens die Webseite auf der in den vergangenen Wochen mehrfach vertrauliche Unterlagen der US-Armee und des Außenministeriums erschienen sind, abschalten. Auf mehr oder minder offenen politischen Druck hin nahm der US-amerikanische Versandhändler Amazon die Webseite von seinen Servern, das berichten übereinstimmend die britische Tageszeitung The Guardian und der US-amerikanische Fernsehsender CNN. US-Senator Joe Liebermann, Vorsitzender des Ausschusses für Heimatschutz, begrüßte Amazons Entscheidung und forderte alle anderen Unternehmen und Organisationen auf, die Zusammenarbeit mit Wikileaks ebenfalls zu beenden.

"Hört auf Bücher zu verkaufen"

Die Enthüllungsplattform reagierte auf Amazons Entscheidung mit zwei Twitter-Beiträgen. Darin hieß es unter anderem sinngemäß, "wenn Amazon ein Problem mit der Redefreiheit hat, dann sollten sie aufhören Bücher zu verkaufen." Eigenen Aussagen zufolge wird die Webseite nun wieder von Europa aus betrieben. Dem Guardian zufolge stellt eine schwedische Firma derzeit die Infrastruktur bereit. Wikileaks war zuletzt öfters offline. Ende November hatte ein US-amerikanischer Hacker versucht die Seite mit einer Denail of Service-Attacke dauerhaft lahmzulegen, um die Veröffentlichung von rund 250.000 Dokumenten des US-Außenministeriums zu verhindern.

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Beiträgeinsgesamt 8 Beiträge

Tja Freunde und vergest nicht eure Einkäufe in Bar oder per Nachnahme zu Bezahlen, denn auch PayPal hat Wiki gekündigt. Gucks du hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732856,00.html

Wikileaks ist ganz klar kontra jeder Regierung, so denn auch jedwede Veröffentlichung dieser Plattform zu erkennen sind. Wikileaks scheint eine Revolte gegen alle Regierungen anzustreben - und ja: Amazon tat einen...

Hab heute und gestenr meine Wiehnachtseinköufe gemacht. Bei Amazon. Die Geschichte is mir egal. Weil Wikileaks in der Tat gegen Nutzungsbedingungen verstieß. Amazon würd sich strafbar machen, wenn sie...

Zitat: ... Nein, genauso wie ich mir die RAF zurück wünsche, so sehr verabscheue ich Zensur! Das ist ja wohl ein schlechter Scherz. Oder schlecht formuliert. Die Rote Armee...

Ich werde meine aktuelle Bestellung auch nicht annehmen.Account wird gelöscht(die haben ja ein Problem damit,dass die Daten von anderen zum Nachteil gereichen).Schade aber wer zu so etwas in der Lage ist,ist auch zu...

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