Ursprünglich bereits für den Sommer angekündigt
Google Editions: E-Book-Angebot soll noch dieses Jahr kommen (Update)
Bereits im Mai hatte Google den neuen Dienst "Editions" angekündigt, der eigentlich im Sommer kommen sollte. Jetzt soll der Verkauf von E-Books noch vor dem Jahresende starten, allerdings zunächst nur in den USA.
Inhaltsverzeichnis
- 1Bücher jederzeit über den Browser verfügbar
- 2Keine Informationen zu Vertragspartnern oder Preisen
- 3Update 7.12.: Google eBooks offiziell gestartet
Diese Information liegt CNET von der Google Sprecherin Jeannie Hornung vor. Warum sich der Start solange verzögert hat bleibt weiterhin unbekannt. Über Google Editions können Nutzer E-Books einfach in ihrem Browser kaufen. Es gibt hier keinen extra Online-Shop wie bei Amazon oder Apple.
Bücher jederzeit über den Browser verfügbar
Die gekauften Bücher stehen Nutzern dann in einem digitalen Bücherregal zur Verfügung. Zugriff haben Nutzer von den meisten Geräten mit einem Internetanschluss, wodurch sie keine extra Software oder einen E-Book-Reader benötigen. Die Titel können ganz einfach an Computern, Tablets oder Smartphones im Browser aufgerufen werden. Darüber hinaus sollen die Bücher aber auch auf unterstützen Partner-Geräten erreichbar sein. Welche dies sind, gibt Google allerdings erst zum Start von Google Editions bekannt. Dieser war ursprünglich bereits für Juni/Juli angekündigt.

Das Angebot an kostenloser Literatur im Internet wächst. Allein Google Books stellt inzwischen über eine Million Bücher im PDF- und ePub-Format zum Download bereit. Dank "Stanza Desktop" lassen sich die Werke auch auf Rechnern mit Windows- und Mac OSX-Systemen betrachten. Das Programm arbeitet mit zahlreichen E-Book-Formaten zusammen und zeigt den Lesestoff bei Bedarf auch auf iPhone oder iPod Touch an.
Mit "Google Editions" tritt im Juni oder Juli ein neuer Dienst für den Verkauf digitaler Bücher auf den Markt. Das geht aus Medienberichten hervor. Google könnte mit dem System Apple und Amazon Paroli bieten.
Das "Google Book Settlement" wurde vom zuständigen amerikanischen Richter abgelehnt. Google sollte dadurch die Erlaubnis erhalten Bücher zu digitalisieren - ohne für jedes Buch eine Genehmigung des Rechteinhabers einzuholen.
Amazon.com kann erstmals höhere Verkaufszahlen von E-Books als von gedruckten Büchern vorweisen. Auf 100 gebundene Bücher und Taschenbücher kommen 105 digitale Titel. Seit vier Jahren werden bei Amazon.com E-Books verkauft.
Bob Ferry ist ein amerikanischer Mechaniker, der in seiner Freizeit Oldtimer nachbaut. Für sein neuestes Auto hat er Google Books zur Hilfe genommen und aus über 100 Büchern Informationen zusammengetragen.
Iriver ist der erste Hersteller, der einen E-Book-Reader auf den Markt bringt, bei dem der Dienst Google eBooks integriert ist. Nutzer können so direkt mit dem Story HD digitale Bücher aus dem Angebot von Google kaufen und laden.
Google Play macht Amazon Konkurrenz. In dem App Store von Google können ab sofort auch E-Books gekauft werden, darunter Fachbücher und Besteller. Drei Millionen Titel sind kostenlos.




