Portal kurzzeitig nicht erreichbar

Wikileaks: Erfolgreicher Hacker-Angriff auf Enthüllungs-Plattform

Die Webseite Wikileaks ist offenbar Opfer eines Hackers geworden. Der US-amerikanische Hacker The Jester hat sich zu der Attacke am Sonntagabend auf die Webseite bekannt. Sein Ziel ist es die Enthüllungsplattform möglichst für immer vom Netz zu nehmen.

Der Hacker The Jester bekennt sich zu der Attacke auf Wikileaks. (Bild: Screenshot)
Der Hacker The Jester bekennt sich zu der Attacke auf Wikileaks. (Bild: Screenshot)
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Das Enthüllungsportal war am Sonntagabend kurz vor der Veröffentlichung von rund 250.000 Dokumenten des US-Außenministeriums nicht erreichbar. Der Grund war eine so genannte Denial of Service Attacke, schrieben die Verantwortlichen um Gründer Julian Assange bei Twitter. Bei dieser Art von Angriff wird versucht die Server, die die Webseite beinhalten, durch permanente Anfragen zu überlasten und zum Absturz zu bringen. Zu dem Angriff hat sich nun der US-amerikanische Hacker The Jester bekannt. Der eigenen Aussagen zufolge ehemalige Soldat hat in den vergangenen Monaten wiederholt Webseiten vom Netz genommen, die islamistische Propaganda verbreiteten oder zum Dschihad aufriefen. Er will damit die Online-Aktivitäten von Terroristen stören.

Hohn und Spott gegen Wikileaks

Wie aus seinem Twitter-Konto hervorgeht, hat er am Sonntag gleich mehrfach versucht die Seite dauerhaft abzuschalten. War der erste Angriff noch kurzzeitig erfolgreich, scheiterten die weiteren Versuche. Dennoch höhnte The Jester bei Twitter über das Enthüllungsportal: "Wenn Wikileaks seine eigene Seite nicht schützen kann, wie will es dann seine Quellen schützen?" 

Die Veröffentlichung der Dokumente konnte The Jester aber nicht verhindern, sie gingen Sonntagnacht ins Netz. Selbst wenn seine Attacke Erfolg gehabt hätte, wäre die Verbreitung nicht mehr zu stoppen gewesen. Wikileaks hatte mehreren renommierten Medien weltweit vorab die Dokumente zugespielt. Wikileaks hat sich bislang zu der Attacke kaum geäußert. "Wikileaks löst starke Emotionen aus", sagte Sprecher Kristinn Hrafnsson gegenüber CNN.

Das die Seite Opfer eines anti-islamistischen Hackers geworden ist, verwundert nicht. Unter konservativen US-Amerikanern kursieren bereits Forderungen, die Plattform als terroristische Organisation einzustufen. Derzeit ist Gründer Julian Assange zwar international zur Fahndung ausgeschrieben, allerdings nicht wegen den Veröffentlichungen, sondern weil er in Schweden zwei junge Frauen belästigt und eventuell vergewaltigt haben soll.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

In der Tat, immerhin bedeutet Hacken im Grunde nichts anderes als eine Schwachstelle finden und Ausnutzen. Die Schwachstelle wäre in dem Fall die Überlastung ... die erfolgreich gefunden worden wäre, wenn der PC...

Server mit vielen Paketen zu überlasten hat garnichts mit hacken zu tun! Wenn ich zu schnell auf F5 drücke, dann habe ich meinen PC gehackt oder wie?

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