WP7-Handy mit Super AMOLED-Display

Super-Display als Trumpf: Samsung Omnia 7 im Test

Die ersten Mobiltelefone mit Microsofts neuem Handy-OS Windows Phone 7 (WP7) unterscheiden sich in Ausstattung und Leistung nur marginal. Das Samsung Omnia 7 bildet hier eine kleine Ausnahme, denn Samsung hat seinem ersten WP7-Handy ein Super-AMOLED Display spendiert. Nutzer können sich also auf brilliante Farbdarstellung freuen.

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Samsung Omnia 7: Mit dem Omnia 7 bringt auch Samsung ein Handy mit Windows Phone 7 auf den Markt. Das Gerät besticht vor allem durch sein Super-AMOLED-Display. Zum Video: Samsung Omnia 7

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Edles Gehäuse, praktisches Design
  2. 2Leistung: Hohes Arbeitstempo, lahme Surfgeschwindigkeit
  3. 3Bedienung: Angenehme Tastenanordnung
  4. 4Display: Super Sicht dank Super-AMOLED
  5. 5Kamera: Schnell und zweckdienlich
  6. 6Multimedia: Fehlende Einstellmöglichkeiten
  7. 7Software: Samsung Apps nicht angepasst
  8. 8Versteckte Funktionalität: Tethering über Diagnosemodus möglich
  9. 9Fazit: Starkes WP7-Debüt von Samsung
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Verarbeitung: Edles Gehäuse, praktisches Design

An der Verarbeitung des Omnia 7 gibt es nichts auszusetzen. Das Gehäuse besteht nahezu komplett aus hochwertigen Materialien wie Metall und wirkt daher sehr wertig. Der Akkudeckel lässt sich mittels Tastendruck leicht von der Geräterückseite trennen und auch problemlos wieder einsetzen. Praktisch ist, dass der microUSB-Anschluss an der Oberseite des Gerätes mit einem Schieber verschlossen wird, damit entfällt lästiges Entfummeln von Plastikhüllen oder Ähnlichem. Zudem ist das Gerät mit 138 Gramm vergleichsweise leicht. Das HTC HD7, das über ein ähnlich großes Display verfügt, wiegt beispielsweise über 20 Gramm mehr. Dennoch macht sich das Omnia 7 beim Tragen in der Hemd- oder Hosentasche bemerkbar.

Leistung: Hohes Arbeitstempo, lahme Surfgeschwindigkeit

Microsoft versprach die Startzeiten von Windows Phone 7 Handys werden mit rund 20 Sekunden deutlich unter denen von Android-Handys liegen. Samsung ist der erste Hersteller, dessen Smartphone nahe an den von Microsoft genannten Wert heranreicht. Mit knapp 22 Sekunden startet das Omnia 7 deutlich schneller als die HTC Modelle Mozart und Trophy und lässt auch das LG Optimus 7 hinter sich. Die hohe Arbeitsgeschwindigkeit zeigt sich auch während des Betriebes. Auch grafisch anspruchsvolle Spiele wie Assassin's Creed lädt das Mobiltelefon fix.

Dank des großen Displays mit einer Diagonalen von 10, 2 Zentimetern lassen sich zudem Webseiten ohne großes Scrollen oder Zoomen betrachten. Das Surfvergnügen wird aber durch den langsamen Internet Explorer ausgebremst. Ein weiterer Minuspunkt: Die neuste Android-Version 2.2 unterstützt Flash-Inhalte und spielt sie direkt im Browser ab - das ist bei WP7 und damit auch auf diesem Testgerät noch nicht möglich. Windows Phone 7-Nutzer können daher nur hoffen, dass es im Marketplace bald eine große Auswahl alternativer Browser geben wird. Oder Microsoft ein Flash-Update für WP7 nachreicht. Das erste Update für das Handy-OS soll es Anfang 2011 geben. Bislang hat der Konzern aus Redmond aber nur angekündigt, dass dieses Copy-and-Paste in das System integrieren wird.

In Sachen Sprachqualität kann das Gerät dagegen überzeugen. Im netzwelt-Test war lediglich ein leichter Nachhall zu hören, ansonsten waren die Stimmen klar. Auch der Akku zeigte im netzwelt-Test keine Schwäche. Er ist mit einer Kapazität von 1.500 Milliamperstunden auch vergleichsweise üppig dimensioniert. Bei geringer Nutzung hält er ein bis zwei Tage ohne Stromzufuhr durch. Samsung selbst gibt die maximale Gesprächszeit in einem 3G-Netz mit bis zu sechs Stunden an.

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