Soziale Netzwerke vor Instant Messengern bei der Kommunikation
Studie: Jugendliche nutzen immer häufiger "Privacy-Optionen"
Einer aktuellen Studie zufolge spielt das Internet für Jugendliche eine sehr wichtige Rolle. Im Umgang mit persönlichen Informationen sind die 12- bis 19-Jährigen allerdings vorsichtiger geworden. So nutzen viele die "Privacy-Optionen".

Für die JIM-Studie 2010 (Jugend, Information, (Multi-)Media)) wurden vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (MPFS) 1.208 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren befragt. Zwei Drittel der Befragten gaben an, bei der Nutzung von Sozialen Netzwerken die Privatsphäre-Einstellungen zu nutzen und dadurch persönliche Informationen nur bestimmten Personengruppen zur Verfügung zu stellen. Im Vorjahr machten nur knapp die Hälfte der Befragten von solchen Einstellungen Gebrauch.
"Datenschutz ist auch ein Thema für Jugendliche" erklärt Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation. Nur wenn man bewusst mit seinen persönlichen Daten umgeht, kann man die Chancen der Netzwerke für sich optimal nutzen und ist vor bösen Überraschungen sicher.
Kommunikation findet über soziale Netzwerke statt
Die überwiegende Mehrheit (90 Prozent) der Befragten nutzt das Internet täglich oder mehrmals die Woche. Im Durchschnitt sind sie etwas mehr als zwei Stunden pro Tag online und zwar meistens zu Kommunikationszwecken. In Communities (70 Prozent) und über Instant Messenger (63 Prozent) tauschen sich die Jugendlichen aus.
Jeder Zweite loggt sich täglich in soziale Netzwerke ein, wodurch diese am häufigsten für die Kommunikation genutzt werden. Im Vorjahr wurden noch die Instant Messenger am häufigsten genutzt um Neuigkeiten und Informationen zu teilen. Hinter der Kommunikation (46 Prozent) wird die Onlinezeit für die Unterhaltung (23 Prozent) und für Spiele (17 Prozent) genutzt. Die Suche nach Informationen macht den kleinsten Anteil aus (14 Prozent).







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insgesamt 1 BeitragWenn's denn stimmt:?: Freuen würde es mich allemal :top: