Viel Rechenkraft, schnelle Grafik, schwacher Akku
MSI FX600 im Test: Multimedia-Notebook mit Intel Wireless-Display
Mit dem FX600 beginnt MSI eine neue Notebook-Serie, die mit ihrem Ton, ihrer Grafik und ihrem Design für Eindruck sorgen soll. Als Besonderheit erweist sich die Wireless-Display-Technologie von Intel. Im Test zeigt der Laptop seine Stärken und offenbart einige Schwächen.
MSI FX600: Das Allrounder-Notebook mit Multimedia-Schwerpunkt FX600 von MSI bietet eine gute Leistung und vernünftige Ausstattung. Akkulaufzeit und Bedienkomfort lassen allerdings zu wünschen übrig. Zum Video: MSI FX600
Inhaltsverzeichnis
- 1Vielversprechende Ausstattung
- 2Schwacher Akku, viel Rechenkraft
- 3Vollständige Tastatur und schlechte Touchpadtasten
- 4Schnittstellen
- 5Fazit: Gute Ansätze, aber noch deutliche Schwachstellen
Vielversprechende Ausstattung
Die Notebooks der FX600-Serie von MSI verfügen über einen 15,6 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln, der nach dem Geschmack des Testers zu stark spiegelt. Der Arbeitsspeicher fällt mit vier Gigabyte groß aus und für die Grafikberechnung ist neben dem integrierten HD-Chip von Intel eine Geforce-Grafikkarte GT 325M von Nvidia zuständig.
MSI bietet den Laptop in Deutschland in zwei verschiedenen Ausführungen an. Das Testgerät von netzwelt, mit der genauen Produktbezeichnung FX600-i5447W7P, weist mit einem Core-i5-Prozessor von Intel mit einer Taktrate von 2,4 Gigahertz den schnelleren Prozessor auf. Die Festplatte fällt mit 500 Gigabyte ebenfalls größer aus.
MSI installiert auf beiden Modellen der FX600-Serie Windows 7 Home Premium und stattet sie mit einem DVD-Brenner aus. Zu den Besonderheiten des Notebooks gehört auch die Wireless-Display-Technologie von Intel, die den Bildschirminhalt drahtlos auf einen Fernseher überträgt - passender Empfänger vorausgesetzt.
Schwacher Akku, viel Rechenkraft
Bei den Messwerten zeigt das FX600 Stärken und Schwächen. So fällt die Akkulaufzeit zu kurz aus. Beim Video schauen war bereits nach 108 Minuten Schluss und da ist noch nicht jeder Film zu Ende. Im Office-Betrieb hielt die Batterie mit 153 Minuten etwas länger durch, aber machte im Vergleich mit anderen Geräten sehr früh schlapp.
MSI FX600 im Test
Um Wireless-Display nutzen zu können ist ein Adapter am Fernseher nötig.
Ein wenig Akkulaufzeit gewinnt der Nutzer noch, wenn er das WLAN ausschaltet und die Bildschirmhelligkeit senkt. Aber auch hier handelt es sich nur um einige Minuten, so dass das Netzteil oft im FX600 steckt.
Deutlich stärker zeigte sich dagegen die Leistung von Prozessor und Grafikkarte. Der Core i5 erreichte 2,19 Punkte bei Cinebench 11 und die Geforce GT 325M schaffte im OpenGL-Test 11,99 Bilder pro Sekunde. Deutlich mehr als zum Beispiel das Asus B53F mit seinem integrierten Grafikchip.
Hält man sein Ohr sehr nah an die Tastatur ist der Lüfter des MSI FX600 zu hören. Sitzt der Nutzer jedoch normal vor dem Notebook und hört dabei Musik, tippt oder unterhält sich, übertönen diese Geräusche die Lüftung auch unter Last.
| Festplattengeschwindigkeit 500GB HDD (HD Tune) | |||
|---|---|---|---|
| Minimum | Maximum | Durchschnitt | Zugriffszeit |
| 38,5 MB/sek. | 80,2 MB/sek. | 62,0 MB/sek. | 18,7 ms |
Die 500 Gigabyte große Festplatte liegt mit einer durchschnittlichen Transferrate von 62 Megabyte in der Sekunde und einer Zugriffszeit von 18,7 Millisekunden im üblichen Bereich der Notebook-Speicher.
