Bewegungssteuerung 2.0

Nieder mit den Controllern: Microsoft Kinect im Test

Jahrelang haftete Videospielern das Image der Couchpotatoes an. Damit ist nun endgültig Schluss. Als letzter der drei Konsolenhersteller setzt auch Microsoft mit Kinect auf Bewegungssteuerung. Und die macht ihren Namen alle Ehre: Statt leuchtenden Steuerknüppeln (Playstation Move) oder Controllern mit unaussprechlichen Namen (Wii Nunchuk) steuert der Spieler hier die Figuren rein mit seinen Körperbewegungen, ohne dabei irgendetwas in der Hand zu halten.

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Microsoft Kinect: Mit Kinect rüstet auch Microsoft seine Konsole Xbox 360 mit einer Bewegungssteuerung aus. Das controllerlose System soll die Xbox noch auf Jahre für den Markt interessant machen. Zum Video: Microsoft Kinect

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Voraussetzungen: Großer Platzbedarf
  2. 2Installation: Keine umständliche Installation oder langes Kalibrieren
  3. 3Bedienung: Ein aufregendes Gefühl
  4. 4Spieleangebot: Blockbuster kommen erst 2011
  5. 5Weitere Funktionen: Kinect noch sprachlos
  6. 6Fazit: Schwere Zeiten für die Nintendo Wii
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Sie stehen vor dem Fernseher, auf dem Bildschirm ist eine Spielfigur zu sehen. Sie heben die rechte Hand, die Figur ebenfalls. Sie wackeln mit den Beinen und die Figur macht es ihnen nach - das alles , obwohl sie keinen Controller in der Hand haben oder mit Motion Capturing Punkten überklebt sind. Was wie Science Fiction klingt, ist dieser Tage bereits in über einer Millionen Haushalte weltweit anzutreffen. So viele Exemplare hat Microsoft bislang von seiner Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360 verkauft und es könnten noch viel mehr werden, wie der netzwelt-Test zeigt.

Voraussetzungen: Großer Platzbedarf

Wer sich für den Kauf von Microsoft Kinect entscheidet, sollte sich bereits im Vorfeld überlegen, wo er mit der Steuerung spielen will. Denn zum Spielen mit Microsofts Bewegungssteuerung wird viel Platz benötigt. Im netzwelt-Test beanspruchte die Kinect eine freie Fläche von rund 3 x 2,5 Metern bei Spielen mit zwei Spielern. Bei Solo-Einlagen reichte auch eine etwas kleinere Fläche aus. Entsprechende Freiflächen sollten im Wohnzimmer also vorhanden sein, falls nicht vor jedem Spiel Möbel gerückt werden sollen.

Weniger Gedanken müssen sich Nutzer dagegen um die Beleuchtung des Raumes machen. Im netzwelt-Test zeigte sich Kinect von indirekter Beleuchtung, aber auch von direkter Bestrahlung mit Lampen unbeeindruckt. Eine merkliche Beeinflussung der Steuerung war hierdurch nicht zu erkennen. Microsoft weist aber daraufhin, dass direkte Sonneneinstrahlung das System stören kann.

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