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Bewegungssteuerung: Fünf Gründe für und gegen Microsoft Kinect Was spricht für, was gegen Microsofts innovative Steuerung?

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Sind Sie noch unsicher, ob sie sich Microsofts neue Bewegungssteuerung Kinect zulegen wollen? Netzwelt hilft ihnen bei der Entscheidung und präsentiert fünf Gründe für und fünf Gründe gegen einen Kauf von Kinect.

Nach Nintendo und Sony bringt nun auch Microsoft eine Bewegungssteuerung für seine Konsole Xbox 360 auf den Markt. Kinect soll dabei innovativer sein als die Produkte der Konkurrenz, denn das System kommt vollkommen ohne Controller aus. Kann das funktionieren? Hier sind fünf Gründe für und gegen einen Kauf von Kinect.

Kinect - Kinect TV-Spot

Ich werde Kinect kaufen, weil...

es die konsequenteste Bewegungssteuerung ist: Die Bewegungssteuerung ist keine Erfindung von Microsoft. Nintendo hat es bereits 2006 vorgemacht und mit der Wii völlig unerwartet einen echten Verkaufshit gelandet. Allerdings muss der Nutzer bei der Wii stets einen Kontroller in der Hand halten, ebenso bei Sonys Playstation Move. Microsoft geht dagegen einen Schritt weiter: Kein Controller. Der Spieler hat die Hände frei und wird selbst zum Controller. Erste Versionen von Kinect konnten sogar nur im Stehen gespielt werden, inzwischen soll auch das Spielen im Sitzen möglich sein. Im Gegensatz zu Sony bringt Microsoft also das Konzept der Bewegungssteuerung ein Stück weiter voran. Das hat scheinbar auch Sony imponiert. Denn der Hersteller hat mit yaybuttons.com sogar eine Anti-Kinect Seite ins Netz gestellt, die über die Vorteile von Controllern informiert.

ich damit auch meine Apps steuern kann: Kinect verspricht nicht nur ein neues Spielerlebnis, sondern auch eine völlig neue Art Multimedia-Inhalte zu entdecken. So soll es unter anderem möglich sein, auch Xbox Live Applikationen mittels Gesten zu steuern. Eine der ersten Applikationen, die diese Möglichkeit bietet, ist der Musik-Empfehlungsdienst Last.fm. Touchscreen-Technologie wirkt da fast schon veraltet.

es günstiger als Playstation Move ist: Microsofts Bewegungssteuerung gibt es zusammen mit dem Spiel "Kinect Adventures" für rund 150 Euro. Das Bundle inklusive Xbox 360 kostet rund 300 Euro. Kinect-Spiele kosten je nach Titel zwischen 40 und 50 Euro. Sony verlangt für das Playstation Move Starterpaket zwar nur rund 80 Euro. Das Set beinhaltet dabei aber keine Konsole. Für eine Playstation 3 mit Playstation Move zahlen Interessierte daher mindestens 350 Euro. Top-Spiele soll es für rund 70 Euro geben.

ich hier vollen Körpereinsatz zeigen muss: Bewegungssteuerungen sind gesund. Statt träge auf dem Sofa rumzuhängen, kommen die Spieler vor der Konsole ordentlich in Bewegung und schnell auch ins Schwitzen. Doch während bei Sony und Nintendo vornehmlich nur die Arme bewegt werden, darf bei Microsoft voller Körpereinsatz gezeigt werden. Der Spieler kann sich sogar fallen lassen und die Spielfigur auf dem Bildschirm tut es ihm gleich.

Microsoft das System bis 2015 unterstützen will: Die Xbox 360 ist das älteste Modell aus der derzeitigen Konsolengeneration. Bereits seit 2005 ist sie auf dem Markt. Eigentlich Zeit für ein Update, sollten Kinect-Fans daher nicht lieber auf die nächste Xbox Generation warten? Nein! Denn Microsoft plant vorerst keine neue Xbox auf den Markt zu bringen. Vielmehr will der Hersteller aus Redmond der Xbox 360 durch Zubehör wie Kinect neues Leben einhauchen. Mit einer neuen Konsole vor 2015 ist demnach nicht zu rechnen.

Was denkst du?

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7 Kommentare

  • hackersbestfrind schrieb Uhr
    AW: Bewegungssteuerung: Fünf Gründe für und gegen Microsoft Kinect

    Kinect bereits gehackt wurde... ja das stimmt, aber was hat das mit der Sicherheit der XBox360 zu tun? Doch rein gar nichts! Es geht darum die Kinect mit anderen Betriebssystemen zu verbinden und die ausgefeilte Sensortechnik für eigene Ideen zu nutzen. Da die XBox 360 dabei nicht verwendet wird gibt es auch kein Sicherheitsproblem derselben!
  • foanDroll schrieb Uhr
    AW: Bewegungssteuerung: Fünf Gründe für und gegen Microsoft Kinect

    Pinzipiell macht ja alles in der Gruppe mehr Spaß - ich selbst würde mich aber mit Freuden wohl auch ab und an alleine zum Hampelmann vorm Fernseher machen - das richtige Spiel ... und natürlich den Besitz der Hardware vorausgesetzt ^^

    Glaube aber das genau das auch Abschreckend ist. Man verhält sich ja wie ein Kind unter Zuckerschock, wenn man ständig von einem Bein aufs andere hüpft und versucht die Hände in alle Richtungen gleichzeitig zu schleudern.

    Wenn man da noch jemanden hat, der sich ebenfalls zum Affen macht gehts als Spaß durch. Alleine mag sich der eine oder andere "Blöd vorkommen" :)

    Zum EyeToy: Das war ja damals eher so etwas wie ein Spiel mit SonderGadget, während die neuen Bewegungssteuerungen ja prinzipiell verschiedenen Entwicklern zur Verfügung stehen, die ihr Spiel praktisch um die Steuerung herumbauen. Von daher ist der Ansatz in meinen Augen schon neu.
  • Jan K. schrieb Uhr
    AW: Bewegungssteuerung: Fünf Gründe für und gegen Microsoft Kinect

    Eine Meinung, die ich oft gehört habe ist auch, dass Bewegungssteuerungspiele nur Spaß machen, wenn man sie mit mehreren Leuten spielt. Seht ihr das auch so?
  • Panzerflak schrieb Uhr
    AW: Bewegungssteuerung: Fünf Gründe für und gegen Microsoft Kinect

    @Dubu Prinzipiell hast du natürlich mit EyeToy recht. Aber der Bringer war dieses Rumzappel für die Playstation nicht gerade und hat sich nicht wirklich durchgesetzt. Und das Problem auch für die heutige Playstation ist, dass Spiele wohl exklusiv für diese Steuerung erscheinen werden müssen, ich kenne leider viele Hardcore-Fanboys, die Spiele ohne Controller nicht kaufen/spielen würden. Die Gefahr ist also, dass die Perlen unter den Spielen weiter für Controller optimiert werden und nur Minispiele sind auf Dauer auch mit einer innovativen Steuerung nicht gerade fesselnd.
  • sirhenrythe3rd schrieb Uhr
    AW: Bewegungssteuerung: Fünf Gründe für und gegen Microsoft Kinect

    Ich stehe auf Controller! Hey, es gibt so schöne und witzige Eingabegeräte, Angeln, Zugleitstände, sogar Hexenbesen etc. - darauf will ich gar nicht verzichten. Ich fand es als Kind schon beim Tischtennisspielen scheisse, wenn man den Schläger vergessen hatte und mit der bloßen Hand gespielt hat. Ich brauche etwas in der Hand...ich bin schliesslich ein Mann!! :D
  • Jan K. schrieb Uhr
    AW: Bewegungssteuerung: Fünf Gründe für und gegen Microsoft Kinect

    @Dubu: Natürlich hat Microsoft nicht das Rad neu erfunden. Uns ging es in dem Text um einen Vergleich der drei aktuellen Systeme (Wii, Kinect, Move) und da muss man sagen, dass Microsoft einen anderen Ansatz wählt als die Konkurrenten und der scheinbar auch ausgereifter ist als ähnliche Ansätze zuvor.

    Das kann als Innovation gesehen werden, meiner Meinung nach. Apple zum Beispiel hat auch viele Techniken nicht selbst erfunden, sie aber soweit perfektioniert, dass sie für ein breites Publikum tauglich sind.
  • Dubu schrieb Uhr
    AW: Bewegungssteuerung: Fünf Gründe für und gegen Microsoft Kinect

    Warum wird eigentlich in jeder einzelnen Berichterstattung über Kinect (oder auch Sonys Move) die Existenz von Sonys EyeToy-Kamera für die PS2 vollkommen unterschlagen? Hier auch wieder: "Die Bewegungssteuerung ist keine Erfindung von Microsoft." - Wohl wahr. - "Nintendo hat es bereits 2006 vorgemacht und mit der Wii völlig unerwartet einen echten Verkaufshit gelandet. Microsoft geht dagegen einen Schritt weiter: Kein Controller." - Äh, was? Sonys EyeToy für die PS2 kam 2003 und damit DREI Jahre VOR der Wii auf den Markt. Und genau: KEIN Controller. Den muss man bei den EyeToy-Spielen erst mal beseite legen, denn auch die Menüs werden über Gesten bedient. EyeToy ist eigentlich nichts anderes als Kinect, nur dass es technisch noch nicht so ausgereift war. Man braucht z.B. einen möglichst hellen, nicht zu bewegten Hintergrund und die Bewegungen müssen deutlicher sein. Aber das Bedien- und Spielprinzip ist das gleiche. Wenn Microsoft von einem "revolutionären, noch nie da gewesenen Bedienkonzept" oder so ähnlich spricht, dann kann ich das ja als das übliche Marketinggefasel nehmen, aber warum merkt denn kein Redakteur in Fachpublikationen "hey, das gab's doch schon mal"?

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