Jetman sorgt wieder für Aufsehen

Neuer Rekord: Schweizer schafft Loopings mit Jetpack

Neuer Rekord: Schweizer schafft Loopings mit Jetpack Der Schweizer Yves Rossy, besser bekannt als Jetman, hat einen neuen Rekord aufgestellt. Als erster Mensch hat er mit einem Jet Wing einen Looping vor einem Heißluft-Ballon ausgeführt. Der Fluggleiter verwendet dabei vier Jets zum Antrieb.

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Mit einem neuen Protoyp des Fluggleiters "Jet Wing" ist der Jetman von einem Heißluft-Ballon gestartet. In einer Höhe von 2.400 Metern ist er mit dem Gleiter am Rücken und den laufenden Jets aus dem Ballon gesprungen. Nach einer Stabilisierungsphase von einigen Minuten hat er zwei Loopings ausgeführt. Die Lenkung funktioniert dabei nur mit Hilfe von Körperbewegungen. Gelandet ist der Schweizer mit Hilfe eines Fallschirms.

2008 den Ärmelkanal überflogen

Der neue Gleiter ist mit 2 Metern etwas kleiner, als das bisherige Modell mit seinen 2,5 Metern. Vollgetankt wiegt der Gleiter 55 Kilogramm. Der Heißluft-Ballon „Esprit Breilting Orbiter“ wurde von Brian Jones gesteuert. Der Brite wurde bekannt als erster Mensch, der 1999 ohne Stopps die Welt mit einem Ballon umrundet hat. Nach der Landung war Yves Rossy begeistert: "Es war fantastisch. Der Flug verlief gut, abgesehen von einem kleinen Problem beim Start der Treibwerke. Ich habe die zwei Loopings geschafft und bin sehr glücklich!"

Der Jetman ist seit 2008 in der Welt bekannt. Im September hat er damals den Ärmelkanal mit seinem Fluggleiter überquert. 10 Minuten hat er mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von über 200 km/h in einer Höhe von 2.300 Metern dafür gebraucht. Bereits 2006 ist es ihm als ersten und einzigen Mensch gelungen mit einem Jet-betriebenen Gleiter zu fliegen.

2009 dagegen scheiterte er mit einem neuen Flugversuch. Im November wollte er eigentlich von Marokko nach Spanien fliegen. Allerdings fiel er bei seinem Versuch des ersten interkontinentalen Flugs nach etwa einem Drittel der Zeit ins Wasser. Keinen Fluggleiter, sondern gleich eine ganze Rakete haben zwei Dänen entwickelt. Die Rakete, die die zwei Entwickler ins Weltall befördern sollte wurde überwiegend aus Baumarkt-Material hergestellt. Der erste Startversuch im September schlug jedoch fehl.

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