Firefox-Add-Ons vorgestellt
Firefox-Plug-Ins für Webentwickler: HTML validieren und HTTP-Header verändern
Mozillas Firefox gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Webrowsern weltweit. Vor allem das offene Plug-In-Konzept, mit dem der Browser durch tausende Add-Ons individuell erweitert werden kann, macht Firefox für viele User attraktiv. Die meisten Plug-Ins sind dabei kleine Helferlein, welche dem User das Leben etwas komfortabler machen. Wer sich mit der Entwicklung von Webseiten beschäftigt, findet ebenfalls zahlreiche Add-Ons, welche Firefox zum idealen Testbrowser beim Erstellen von Internseiten machen.
Inhaltsverzeichnis
- 1HTML Validator: W3C-konforme Webseiten entwickeln
- 2IE Tab: Internet Explorer in Firefox emulieren
- 3Live HTTP Headers und Tamper Data: HTTP-Header anschauen und verändern
- 4ColorZilla: Farbe von angezeigten Webelementen herausfinden
Die bekanntesten Firefox-Plug-Ins für Webentwickler sind dabei sicherlich Firebug sowie Webdeveloper. Vor allem Firebug ist ein sehr umfangreiches Tool, welches wiederum durch zahlreiche Plug-Ins erweitert werden kann. Neben diesen beiden "großen" Plug-Ins gibt es eine Reihe weiterer Add-Ons, welche einem Webentwickler - vor allem beim Testen von Webseiten - praktische Dienste leisten können. Netzwelt stellt die besten Tools vor:
HTML Validator: W3C-konforme Webseiten entwickeln
Wer Internetseiten entwickelt, möchte in der Regel, dass diese auf möglichst vielen verschiedenen Browsern fehlerfrei angezeigt werden. Dies ist jedoch nicht immer ganz einfach: Der HTML-Code einer Webseite wird von Webbrowsern wie dem Internet Explorer oder Firefox nur interpretiert. Das bedeutet: Bei gleichem Quellcode können beispielsweise einige Formatierungen auf einer Internetseite zu verschiedenen Ergebnissen führen. Dies ist vor allem aus Entwicklersicht problematisch, da im Zweifelsfall verschiedene Versionen einer Webseite gebaut werden müssen, damit alle User das gleiche Ergebnis angezeigt bekommen.
Damit eine einmal erstellte Webseite in allen Browsern gleich angezeigt wird und Webentwickler sowie Browserhersteller nach gemeinsamen Regeln spielen, hat das World Wide Web Consortium (W3C) verschiedene Standards verabschiedet, welche - zumindest theoretisch - dafür sorgen sollen, dass der HTML-Quellcode in allen Browsern gleich interpretiert wird. Das würde jedoch voraussetzen, dass sich alle Browserhersteller an die W3C-Standards halten würden - was leider nicht der Fall ist.
Ob jedoch zumindest die eigene Webseite den W3C-Standards entspricht, kann einfach und schnell mit dem Add-On "HTML Validator" geprüft werden. Nach der Installation des Gratis-Tools wird ein kleines Icon in der Statusleiste von Firefox ergänzt, welches anzeigt, ob die gerade aufgerufene Webseite W3C-konform ist. Ist dies nicht der Fall, zeigt HTML Validator auf Wunsch auch die Gründe dafür an: In einer übersichtlichen Liste werden Fehler, Warnungen und Infos angezeigt. Praktisch dabei ist, dass nicht nur die eigentliche Fehlermeldung, sondern daneben meist auch ein Lösungsvorschlag angezeigt wird.


Die kleine Browser-Erweiterung "PDF Download" gestattet unter anderem das Herunterladen von PDF-Dokumenten aus dem Internet und speichert Webseiten im beliebten Textformat. Das Add-On steht Nutzern von Firefox und Internet Explorer zur Verfügung.
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