CMOS-Sensor im APS-C-Format, Full-HD-Videos und schnelle Bedienung
Canon EOS 60D im Test: Mittelklasse-DSLR mit Schwenkbildschirm
Canon verbaut in der EOS 60D zum ersten Mal einen beweglichen Bildschirm in einer Spiegelreflexkamera. In dem Modell, das der Hersteller im Mittelklasse-Bereich ansiedelt, steckt der gleiche Bildsensor wie im günstigen Profi-Modell 7D und weckt damit natürlich hohe Erwartungen an die Bildqualität.
Canon EOS 60D: Der bisherige Trend im DSLR-Bereich setzt sich fort: Immer bessere Technik für immer weniger Geld. Die neue Mittelklasse-Spiegelreflexkamera EOS 60D von Canon verfügt über einen großen Bildsensor und als erste DSLR des Herstellers über einen Schwenkbaren Bildschirm. Zum Video: Canon EOS 60D
Inhaltsverzeichnis
- 1Beweglicher Bildschirm
- 2Schnelle, einfache Bedienung mit fehlendem Komfort
- 3Stabiles Gehäuse und die nötige Ausstattung
- 4Fazit: Kleine Kritik an überzeugender Kamera
Hohe Bildqualität mit geringem Bildrauschen
Canon baut in die EOS 60D einen CMOS-Bildsensor im APS-C-Format ein. Bei einer Fläche von 22,3 x 14,9 Millimetern liefert er eine maximale Auflösung von 18 Megapixeln. Ein Sensor mit den gleichen Eckdaten steckt auch in dem Profi-Modell EOS 7D.
Die Aufnahmen der Canon EOS 60D überzeugen mit einer beeindruckend guten Bildqualität. Die Bilder weisen eine hohe Detailgenauigkeit auf. Diese führt zu einer klaren Schärfe und deutlichen Konturen. Kontraste verarbeitet die Kamera souverän und die Farbwiedergabe wirkt sehr natürlich. Darüber hinaus weist die DSLR ein sehr geringes Bildrauschen auf.
Erste leichte Störungen sind mit viel Aufmerksamkeit erstmals bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 800 zu erkennen. Erst bei ISO 1.600 treten diese deutlicher auf, wenn der Betrachter die Bilder in Originalgröße betrachtet. Ab ISO 6.400 lässt sich das Bildrauschen auch bei auf ein Viertel der ursprünglichen Größe verkleinerten Bilder erkennen. Aufnahmen mit ISO 12.800 eignen sich aber immer noch zum Vorzeigen im privaten Rahmen.
Canon EOS 60D Testbilder
Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 12800, Blende 9.0, 1/250 Sekunde.
Videos nimmt die EOS 60D in Full-HD-Auflösung mit 25 Einzelbildern in der Sekunde auf. Die Filme weisen ebenfalls eine sehr gute Bildqualität auf. Zeilenverschiebungen treten nur sehr selten auf. Der automatische Weißabgleich passt die Einstellungen der Kamera allerdings nur mit deutlicher Verzögerung an veränderte Lichtverhältnisse an.
Beim Fokussieren ist Handarbeit gefragt, denn der Autofokus der DSLR-Kamera arbeitet bei der Videoaufnahme deutliche schlechter als bei Fotos oder die Technik in Camcordern. Zudem hinterlässt der Autofokus deutliche Arbeitsgeräusche in der Tonspur. Diese enthält darüber hinaus einen gut verständlichen Ton.
