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FileMaker: Intuitive Mac-Datenbank im Test Netzwelt stellt die Windows- und Mac-Datenbank FileMaker vor.

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Seit der Veröffentlichung von Microsoft Office für den Mac gilt auch auf den Apple-Computern Access als die beste Datenbank. Dabei gibt es eine echte Alternative: FileMaker ist speziell auf Mac OS X ausgerichtet und gehört schon sehr lange zum Apple-Universum. Netzwelt hat sich die Datenbank genauer angesehen.

Die effiziente Speicherung und Verarbeitung großer Datenmengen ist keine einfach Aufgabe. Daher gibt es in der IT-Branche viele große Unternehmen, die sich auf Datenbanken spezialisiert haben: Zum Beispiel ist das Geschäfts mit den riesigen Datenbergen, wie sie bei Webanwendungen oder in Forschungslaboren auf der ganzen Welt anfallen, eines der Kerngeschäftsfelder von Oracle. Die Open-Source-Szene mischt durch die beiden freien Programme MySQL und PostgreSQL seit Jahren auch kräftig in diesem Markt mit.

Im privaten Bereich geht es bei Datenbanken weniger um die Verwaltung von Terabyte, als vielmehr um die möglichst einfache Bedienbarkeit: Über eine mehr oder weniger intuitive Oberfläche werden neue Tabellen angelegt, Abfragen bearbeitet oder Formulare und Berichte angelegt. Programme wie das enorm verbreitete Microsoft Access haben es möglich gemacht, dass etwa auch unbedarfte Kleinunternehmer Kunden sowie Lieferanten und Rechnungen ohne große Probleme verwalten können.

FileMaker von Claris

Die Ursprünge der beliebten Mac-Datenbank gehen bis in die 80er Jahre zurück: Damals wurde mit Nutshell eine Datenbank für IBM-PCs entwickelt und von Nashoba Systems herausgegeben, die später indirekt von Microsoft aufgekauft wurde. Eigentlich wollte Microsoft die Rechte zur Verbreitung von Nutshell kaufen, aber es kam mit Nashoba schlussendlich keine Einigung zu Stande - so wurde die Datenbank weiterhin unter der eigenen Ägide entwickelt. Gegen Ende der 80er Jahre wurde Nashoba selbst dann von Claris gekauft, einer Tochter der damaligen Apple Computer Inc. Der IT-Konzern aus Cupertino wollte damals sein Geschäft mit Software von der Hardware-Sparte trennen und mit Nashoba sein gesamtes Portfolio abrunden.

Die Abspaltung von Claris brachte Apple jedoch nur wenig Erfolg: Als Mitte der 90er Jahre immer wieder das Gerücht die Runde machte, Apple stehe möglicherweise vor dem Bankrott, orientierte sich auch Claris neu. Das Management beschloss, den Fokus nurnoch auf FileMaker als erfolgreichstes Produkt zu legen und die Firma in FileMaker Inc. umzubenennen. Bis 1998 wurde die Umbenennung erfolgreich durchgeführt und der Neustart konnte beginnen. Auch Apple steht heute bekanntlich deutlich besser da als früher.

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Markus Franz
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