Die Discovery startet zu ihrer letzten Mission
Discovery-Mission: Erstmals humanoider Roboter auf dem Weg ins All (Update 6)
Die Discovery schreibt erneut Geschichte: Neben sechs Astronauten bringt das Raumschiff als erstes Shuttle einen humanoiden Roboter ins Weltall. Der Robonaut 2 (R2) soll zunächst einmal Ingenieuren zeigen, wie geschickt sich Roboter im All verhalten.

Inhaltsverzeichnis
- 1Wichtige Elemente mit an Bord
- 2Update 3.11.: Start verschoben
- 3Update 2 vom 4.11.: Wetter verzögert Start
- 4Update 3 vom 5.11.: Discovery bleibt weiterhin am Boden
- 5Update 4 vom 06.12.: Discovery bleibt bis Februar am Boden
- 6Update 5 vom 03.01.: Neue Risse entdeckt
- 7Update 6 vom 25.02.: Es ist geschafft!
Für die Zukunft erhofft sich die NASA, dass der Roboter durch Verbesserungen und Weiterentwicklungen irgendwann einmal Astronauten bei Arbeiten außerhalb der Station helfen oder wissenschaftliche Tätigkeiten ausführen kann. Zu möglichen Weiterentwicklung zählen beispielsweise Beine und Räder, mit denen sich der Roboter fortbewegen kann. Bislang fehlen diese dem R2 komplett - er hat bisher lediglich einen Kopf und Arme.
Wichtige Elemente mit an Bord
Neben dem Roboter und den sechs Astronauten hat die Discovery das "Permanent Mulitpurpose Module (PMM)" und das "Express Logistics Carrier 4 (ELC4)" mit an Bord. Das Anbaumodul PMM soll den Astronauten als zusätzlicher Abstellraum und für wissenschaftliche Zwecke dienen. Das ELC4 ist eine Plattform, die für Experimente und Ersatzteile genutzt wird. Sie wird von außen an die ISS angebracht.
Nach einer erneuten Terminänderung wurde der Start der Discovery auf Mittwoch, den 3. November verschoben. Um 15.52 Uhr Ortszeit, also um 20.52 Uhr unserer Zeit, bricht die Raumfähre vom Cape Canaveral in Florida auf. Das Ziel der Discovery ist die Internationale Raumstation ISS. Nach elf Tagen soll die Discovery zur Erde zurückkehren. Die STS-133-Mission ist die letzte Reise der Discovery.
Mit bisher 38 Missionen seit ihrem ersten Flug im August 1984 ist die Discovery unter den Raumfähren am häufigsten ins Weltall geflogen. Insgesamt verbrachte die Discovery 352 Tage im Weltall und legte etwa 230 Millionen Kilometer mit 180 Crew-Mitgliedern zurück. Sie beförderte unter anderem das Weltraumteleskop "Hubble" und dockte als erstes an die Raumstation "Mir" an.
