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Potentes Gegenmittel: Cowon J3 im Test Klangstarker MP3-Player

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Wer den dünnen Klang seines Mobiltelefons satt ist und auch unterwegs nicht auf hochwertige Audio-Ausgabe verzichten möchte, sollte einen Blick auf den neuen Cowon J3 werfen.

Braucht die Welt überhaupt noch klassische MP3-Player? Musik quillt doch mittlerweile auch aus jedem Handy, jedem Netbook. Netzwelt vertritt klar die Meinung: Ja - wer auf Musik steht und diese nicht nur nebenbei sondern bewusst konsumiert, kommt an einem ausgewiesenen MP3-Player wie dem Cowon J3 nicht vorbei.

Cowon J3

Auf den ersten Blick geht der J3 sogar fast als Smartphone durch. Keine einzige Taste ist auf der Vorderseite zu sehen, die zum größten Teil von einem berührungsempfindlichen AMOLED-Display, ähnlich wie beim ebenfalls von netzwelt getesteten Cowon S9, eingenommen wird. Im Gegensatz zu den meisten Musik-Telefonen am Markt bietet der Cowon zusätzlich physikalische Tasten an der Seite, mit denen der Nutzer Titel wechseln, die Lautstärke ändern und die Musik pausieren kann.

Ausstattung und Verarbeitung

Der 56 x 106,5 x 9,9 Millimeter große J3 ist leicht, gerade einmal 75 Gramm bringt er auf die Waage. Das geringe Gewicht hat der Player seiner Kunststoffhaut zu verdanken. Dennoch liegt das Testgerät gut in der Hand. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Alles sitzt unverrückbar an seinem Platz, schüttelt man den Player kräftig, gibt er keinen Laut von sich.

Vier verschiedene Speicherausführungen sind erhältlich. Neben der im Test befindlichen Variante mit 16 Gigabyte großem Flash-Speicher sind auch Versionen mit 8 und 32 Gigabyte verfügbar. Alle Ausführungen weisen einen MicroSD-Kartenschacht auf und lassen beim Speicherausbau Luft nach oben. Die unverbindlichen Preisempfehlungen beginnen bei 179 Euro für die günstigste Variante und enden bei stolzen 259 Euro für den J3 mit 32 Gigabyte Kapazität.

Cowon J3 im Test

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Wer auf einen guten Klang viel Wert legt, sollte nicht allein auf sein Mobiltelefon vertrauen.

Als Schnäppchen geht der J3 damit keinesfalls durch, eher ist der schlanke MP3-Player im Premiumbereich anzusiedeln. Schade, dass das Gadget angesichts des hohen Preises nicht mit einem WLAN-Modul aufwarten kann - ein Surfen im Netz ist daher mit dem J3 nicht möglich. Dafür ist die übrige Ausstattungsliste mit eingebautem Mikrofon, SD-Karten-Schacht, AMOLED-Display, Flash-Unterstützung, TV-Ausgang und Bluetooth nahezu komplett.

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Michael Knott
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