Apple: Die schlimmsten Macken der Macs
Gleich zwei Flash-Probleme
Die wohl bekannteste Ungereimtheit bei Apple-Produkten ist der fehlende Flash-Player. Mit Veröffentlichung des iPad hat Apple-CEO Steve Jobs klargestellt, dass er in Adobe Flash eine veraltete Technologie sieht - der Standard HTML 5 sei dagegen viel ausgereifter und offen. Auf Grund dieser Entscheidung gibt es bis heute keine Möglichkeit, Inhalte im Flash-Format auf den mobilen Geräten von Apple anzusehen - und auch im kommenden Mac OS X 10.7 alias Lion wird vermutlich kein Plugin mehr mit dem Safari-Browser geliefert. Einerseits ist die Entscheidung von Apple verständlich, doch man sollte als wertvollster Technologiekonzern der Welt doch besser den Anwender entscheiden lassen, ob er Flash oder HTML 5 nutzen möchte.
Bei einer anderen Flash-Technologie gibt es ebenfalls Probleme: Jüngst wurde eine überarbeitete Fassung des MacBook Air vorgestellt, die ausschließlich mit sogenannten SSD-Festplatten ausgeliefert wird. Sie nutzen die Flash-Technologie, wie man sie auch vom USB-Stick kennt. Das Problem: Mac OS X unterstützt bisher nicht den TRIM-Befehl, mit dem ein freier Speicherbereich auf dem Laufwerk tatsächlich als gelöscht statt nur als frei markiert wird. Dieses Verfahren verhindert die bei SSD-Festplatten übliche Abnutzung, die nach einiger Zeit die Geschwindigkeit des Laufwerks beeinträchtigt.
Die Festplatten im MacBook Air unterstützen zwar eine andere automatische Bereinigung, dafür benötigen Sie aber ausreichend freien Speicher, was bei vielen Nutzern auf Grund der geringen SSD-Kapazität nicht der Fall sein dürfte. Im Gegensatz zu Mac OS X unterstützt das Konkurrenzsystem Microsoft Windows 7 und auch Linux längt den TRIM-Befehl.






