Webseiten sperren, Surf-Limits setzten, Internet-Verhalten überwachen

Norton Online Family: Kostenloser Kinder-Web-Schutz

Das kostenlose Norton Online Family gestattet das Überwachen und Regulieren des Surf-Verhaltens der eigenen Kinder. Der Dienst sperrt auf Anweisung nicht-altersgerechte Webseiten, überwacht Chats, Suchanfragen sowie soziale Netzwerke und trennt die Internetverbindung nach dem Überschreiten des Surf-Limits.

Online Family Start
Die Web-Plattform von Norton Online Family. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Anmeldung und Installation
  2. 2Surf-Regeln aufstellen
  3. 3Verstöße und Kontrolle
  4. 4Fazit: Gute Kindersicherung
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Besonders Kinder sind beim Surfen im Internet schutzbedürftig. Auf vielen Seiten lauern zweifelhafte und nicht-altersgemäße Web-Inhalte. Hier versucht der für seine Sicherheits-Software bekannte Hersteller Norton mit Online Family besorgte Eltern zu unterstützen. Nach einer einmaligen kostenlosen Registrierung der E-Mail-Adresse auf der Webseite des Herstellers steht der Dienst zur Verfügung. Die Software arbeitet unter Windows und Mac OS X.

Anmeldung und Installation

Nach der Wahl des elterlichen Benutzernamens folgt die Eingabe der zu überwachenden Kinder. Anschließend erfolgt das Einrichten des zu Online Family dazugehörigen Programms durch Klick auf die Schaltfläche "Norton-Begleiter installieren". Die Software belegt 40 Megabyte Festplattenspeicher und muss auf jedem Rechner installiert werden, den die Kinder nutzen. Innerhalb der heruntergeladene Software geben Eltern an, welches ihrer Kinder auf den Rechner zugreifen. Auf Wunsch legt Norton Online Family eigene Benutzerkonten für jedes Kind an. Das Einrichten von Web-Sperren und Zeitlimits geschieht wiederum auf der Norton Online-Plattform, auf die die Nutzer automatisch geleitet werden. 

Surf-Regeln aufstellen

Die Norton Online Famliy-Webseite bietet unter dem Punkt "Einstellungen" verschiedene Schutzmechanismen. Über die Unterpunkte "Profil" und "Persönliche Informationen" tippen Eltern beispielsweise Telefonnummern, Anschrift oder eine E-Mail-Adresse ein, die geschützt werden soll. Tippt das Kind eine dieser Informationen im Web ein, unterbindet der Dienst die Weiterleitung. Unter "Internet" stellen Eltern Filter für Webseiten ein, die Norton bei unerlaubtem Aufruf blockt und geben Webseiten frei, während "Uhrzeit" die gestatteten Surf-Zeiten wie in einem Stundenplan für jeden Tag aufnimmt.

Online Family Sperren
Mit Norton Online Family legen Eltern fest, welche Webseiten ihre Kinder aufrufen können. (Bild: Screenshot)

Verstöße und Kontrolle

Versucht das Kind auf eine nicht freigegebene Seite zuzugreifen, hat es anschließend auf einem Warnbildschirm die Möglichkeit einfach zur Vorseite zurückzukehren oder die Eltern per Nachricht um die Freigabe der Seite zu bitten. Loggen sich die Eltern wieder auf der Norton Online Family-Plattform ein, erhalten sie direkt auf der Startseite Auskunft über Verstöße und eine Auswertung des kindlichen Surf-Verhaltens.

Fazit: Gute Kindersicherung

Norton Online Family bietet Eltern nach einer kostenlosen Anmeldung und wenigen Klicks mehr Sicherheit für das Internetverhalten ihrer Kinder. Nicht freigegebene Webseiten und solche mit fragwürdigen Inhalten, bleiben Kinderaugen vorenthalten. Bei Überschreiten von Surf-Limits verweigert der Dienst das Anzeigen von Inhalten gänzlich und überwacht zusätzlich Suchanfragen und soziale Netzwerke. Für 29 US-Dollar im Jahr erhalten Eltern die "Premier"-Version der Schutzsoftware, die unter anderem auch Online-Videos dokumentiert und detaillierter über Web-Aktivitäten informiert.

Auf netzwelt finden interessierte Leser bereits eine Übersicht der besten Kinderschutz-Software. Hier werden ebenfalls kostenlose Alternativen zum Norton-Programm wie Parents Friend, aber auch kindgerechte Suchmaschinen oder die Jugendschutz-Dienste von Windows 7 vorgestellt.

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