Details zum neuen Software-Shop von Apple
Bericht: Mozilla, Adobe und Co. erteilen Apples Mac App Store eine Absage
Zur Veranstaltung unter dem Titel "Back to the Mac" am vergangenen Mittwoch auf dem Firmengelände von Apple in Cupertino ist die gewohnte Mischung aus IT-Bloggern und Journalisten angereist, um der neuesten Entwicklung der Truppe um CEO Steve Jobs zu lauschen. Neben zahlreichen Details zu iLife 11, dem über die Hälfte der Zeit geschenkt wurde, gab Apple auch einen Ausblick auf das kommende Mac OS X 10.7 mit Codenamen Lion sowie FaceTime auf dem Mac. Ein vollständig runderneuertes MacBook Air wurde auch vorgestellt. Die wichtigste Ankündigung auf "Back to the Mac" war jedoch der Start des Mac App Store.

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Dieser soll den Erfolg der Apps für iOS wiederholen, mit deren Konzept die Entwicklung von Anwendungen für Handys auf den Kopf gestellt wurde: Apple möchte einen zentralen Dreh- und Angelpunkt schaffen, über den Anwender kostenpflichtige und kostenfreie Programme für den Mac erwerben können und diese einfacher als bisher mit Updates pflegen. Bei der Einführung des App Store in iOS jubelte die gesamte IT-Branche, doch die Reaktionen auf die Ankündigung des Mac App Store fielen recht verhalten aus.
Für den Mac
Der sogenannte Mac App Store wird nicht direkt in iTunes integriert, was entgegen anderer Medienberichte durchaus Sinn ergibt: Apple betrachtet iTunes nur als Werkzeug für die Unterhaltung mit Musik und Videos sowie die Synchronisation mit mobilen Geräten wie iPhone und iPad - und damit hat der Mac App Store nun garnichts mehr zu tun. Die Plattform wird als eigenständige Anwendung veröffentlicht werden und innerhalb von neunzig Tagen, so Steve Jobs bei der Präsentation, für Mac-Anwender mit Snow Leopbard freigegeben.
Es ist bisher nicht bekannt, ob die Auslieferung des Programms über die Aktualisierungsverwaltung erfolgen wird oder Apple den Mac App Store lediglich als optionalen Download anbietet. Ebenfalls ist unklar, ob auch für ältere Betriebssysteme wie Mac OS 10.5 ("Leopard") später noch eine Version freigegebenen wird.
Bei der Bestellung von Anwendungen im Mac App Store kommen Apple zwei hauseigene Technologien sehr entgegen: Einerseits ist für den Nutzer keine separate Registrierung notwendig - er kann direkt im Mac App Store einkaufen, sofern er über eine sogenannte Apple ID verfügt. Dies ist der Fall, wenn man ein Konto bei dem hauseigenen PIM-Dienst MobileMe besitzt oder sich schon für iTunes registriert hat. Damit öffnet Apple die neue Plattform genau wie bei der letzten Vorstellung Ping für Millionen bereits registrierter Benutzer. Daneben muss sich der Mac App Store nicht um eine komplizierte Installation kümmern: Die meisten Mac-Programme sind sowieso schon als einzelne Datei konzipiert, die alle Komponenten der Anwendung vereint und nur per Drag-and-Drop installiert wird. Der neue Mac App Store wird wohl nur die Installation per Direktkopie und keine erweiterten Installationsassistenten unterstützten, was die Bedienung stark vereinfachen soll.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple iPad. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple iPad. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X, App, Apple App Store, Apple iOS und App Store.
