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Asus EeePC 1018P im Test: Zehn-Zoll-Netbook
Mit Windows 7 Starter und USB 3.0 auf Wunsch

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Surfen, Mailen, Schreiben, Musik hören - für solche Dinge eignet sich der EeePC 1018P von Asus trotz seiner Netbook-typischen Ausstattung problemlos. Bei der Bedienung offenbart der Mini-Laptop einige Lichtblicke, überzeugt aber nicht auf ganzer Linie.

Einfach nur ein Netbook: Asus stattet den EeePC 1018P mit einem zehn Zoll großen Bildschirm und jeder Menge Standard-Technik aus. Diese sollte aber für die meisten Anwendungsfälle ausreichen und auf Wunsch erfolgt der Datentransfer mit Höchstgeschwindigkeit über eine USB-3.0-Schnittstelle.

Ausreichende Standard-Technik

Bei der Ausstattung zeigt sich der Asus EeePC 1018P als vorbildliches Netbook mit Standard-Bauteilen und einem vorinstalliertem Windows 7 Starter als Betriebssystem. Dieses setzt seinerseits bestimmte Grenzen bei der verbauten Technik. Der 10,1 Zoll große Bildschirm zeigt eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln an. Auf dem glänzenden Monitor treten vor allem bei der Nutzung im Freien störende Spiegelungen auf.

Der Atom-Prozessor N455 von Intel des EeePC 1018P rechnet mit einer Taktfrequenz von 1,66 Gigahertz. Unterstützung erhält er von Intels Grafikchip GMA 3150 sowie einem ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Die Festplatte bietet eine ausreichend große Kapazität von 250 Gigabyte.

Zum Surfen im Internet, Schreiben von E-Mails und Musik hören reicht das völlig aus. Flash-Videos, zum Beispiel von Youtube, laufen in HD-Auflösung dagegen nicht ruckelfrei. Bei der geringen Bildschirmauflösung des Netbooks genügt aber auch das kleinere Videoformat mit einer Höhe von 480 Pixeln.

Trackpad mit positiven Ansätzen

Die Tastatur des EeePC 1018P ist in einen Rahmen aus Aluminium eingelassen, der sich auch über die Handballenablage erstreckt. Diese fällt ausreichend groß aus und verfügt über abgerundete Kanten, so dass die Hand beim Schreiben auch mal über den Rand ragen kann ohne das es weh tut.

Bei der Größe der Tastatur müssen die Hände beim Tippen öfter mal die Handballenablage verlassen. Natürlich steht nur ein begrenzter Platz zur Verfügung, den Asus aber sinnvoll mit den Tasten bestückt. "Enter"- und "Backspace"-Taste fallen vergleichsweise groß aus. Auf der Tastatur des EeePC 1018P lässt sich gut schreiben, die Anschläge könnten trotzdem präziser ausfallen.

Asus EeePC 1018P im Test

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Wahlweise mit weißem, schwarzem oder pinkem Gehäuse.

Das in die Aluminium-Oberfläche eingelassene Touchpad grenzt sich deutlich von dieser ab und reagiert schon auf leichte Berührungen präzise. Das Blättern auf Webseiten oder in Dokumenten gestaltet sich dank der Schiebefläche am rechten Rand des Touchpads angenehm einfach.

Die Tasten des Touchpads sind von diesem nur durch einen aufgemalten Strich sowie eine aufgeraute Oberfläche abgegrenzt. Sie erweisen sich als vergleichsweise schwergängig. Das bedeutet, dass der Nutzer viel Kraft aufwenden muss um einen Mausklick auszuführen - im Gegenzug fällt der Druckpunkt dafür sehr deutlich aus.

Durchschnittliche Leistung und Akkulaufzeit

Die von Asus angegebene Laufzeit von bis zu zehn Stunden erreicht netzwelt beim EeePC 1018P im Test nicht. Insgesamt lieferte der vierzellige Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 6.000 Milliampere nach Messung des Programms Battery Eater je nach Stärke der Nutzung zwischen vier und sechs Stunden Energie.

Der Lüfter des EeePC 1018P arbeitet sehr leise und ist selbst bei absoluter Stille nur zu hören, wenn der Nutzer auf ihn achtet. Schon das Tippen auf der Tastatur oder Musik und Gespräche auf Zimmerlautstärke übertönen die Lüftung.

Die Messung der Leistung des Prozessors mit Cinebench brachte mit 0,25 Punkten ebenso einen typischen Netbook-Wert, wie die Messung der Festplattengeschwindigkeit mit HD Tune.

Festplattengeschwindigkeit 250GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
29,1 MB/sek.76,4 MB/sek.58,9 MB/sek.18,1 ms

USB 3.0 auf Wunsch

Asus stattet den EeePC 1018P mit den am weitesten verbreiteten Schnittstellen aus. Das Netbook verfügt über drei USB-Anschlüsse zur Datenübertragung sowie eine VGA-Buchse zum Anschließen eines Monitors oder Beamers. Ebenfalls zur Datenübertragung dienen die LAN-Schnittstelle sowie das WLAN und das Bluetooth-Modul.

Ein Kartenlesegerät sowie ein Mikrofon- und ein Kopfhöreranschluss runden die Ausstattung ab. Auf DVI- oder HDMI-Anschlüsse muss der Nutzer ebenso verzichten, wie auf ein eingebautes UMTS-Modem. Dafür bietet der Hersteller das Netbook gegen einen Aufpreis auch mit einem schnellen USB-3.0-Anschluss an.

Fazit: Einfach nur ein Netbook

Beim Asus EeePC 1018P handelt es sich um ein Netbook, das ohne besondere Merkmale auskommt. Mit seinem leider verspiegelten zehn Zoll Bildschirm und der technischen Ausstattung genügt es zum mobilen Surfen, Schreiben oder Musik hören - vorausgesetzt der Nutzer sitzt nicht in der prallen Sonne, denn dann spiegelt die Anzeige zu stark. Auf der Tastatur lässt sich gut Tippen und das Touchpad zeigt positive Ansätze, schafft es aber nicht restlos zu überzeugen - ein typischer Netbook-Mangel.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Asus für den EeePC 1018P beträgt 399 Euro. Die Händler im Internet halten sich bisher, von kurzzeitigen Ausnahmen abgesehen, an diese Vorgabe.

Verschnaufpausen kennt Asus nicht. Die Erfinder des Netbooks haben bereits die fünfte EeePC-Generation vorgestellt. Erstmals kommen dabei auch Prozessoren von AMD zum Einsatz.

Kommentare zu diesem Artikel

Surfen, Mailen, Schreiben, Musik hören - für solche Dinge eignet sich der EeePC 1018P von Asus trotz seiner Netbook-typischen Ausstattung problemlos. Bei der Bedienung offenbart der Mini-Laptop einige Lichtblicke, überzeugt aber nicht auf ganzer Linie.

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  • BussiBurli schrieb Uhr
    AW: Asus EeePC 1018P im Test: Zehn-Zoll-Netbook

    Mein Gott, tauscht den Sprecher aus! Der ist ja einschläfernd! FAst wie in der Kirche.

    .

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Asus EeePC 1018P im Test: Zehn-Zoll-Netbook
Asus EeePC 1018P im Test: Zehn-Zoll-Netbook
Asus bietet mit dem EeePC 1018P ein Netbook mit zehn Zoll großem Bildschirm und vorinstalliertem Windows 7 Starter an.
http://www.netzwelt.de/news/84462-asus-eeepc-1018p-test-zehn-zoll-netbook.html
2010-10-26 15:22:46
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